Faszination Kanada

Die 33 besten Sehenswürdigkeiten in Toronto, die man unbedingt gesehen haben muss

EdgeWalk at the CN Tower Foto Courtesy of The CN Tower

Eine hop on hop off Tour zu den besten Sehenswürdigkeiten in Toronto

Toronto, Kanadas größte Stadt liegt traumhaft schön am Ufer des Ontariosees gelegen. Vielfältiges Leben, Kultur, tolle Restaurants, Parks, Museen und vieles mehr laden in die quirlige Stadt mit vielen Grünflächen ein. 

Wir stellen euch ausgesuchte Sehenswürdigkeiten für eine Stadtführung, für Toronto Sightseeing vor.

CN Tower

Toronto Skyline mit CN Tower Foto lucky-photographer
Toronto Skyline mit CN Tower Foto lucky-photographer

Es ist weithin sichtbar, das Wahrzeichen Torontos, der größten Stadt Kanadas und Hauptstadt der Provinz Ontario. Die Rede ist vom CN Tower, dem Canadian National Tower (französisch La Tour CN). Der Fernsehturm, der im Süden der Stadt nahe des Ontariosees steht, war mit seinen 553 Metern von 1975 bis 2009 der Höchste seiner Art. Gleichzeitig war er von 1975 bis im Jahr 2007 das höchste freistehende und nicht abgespannte Bauwerk der Welt.

Der Name CN Tower stammt ursprünglich von der Canadian National Railways, der kanadischen Eisenbahngesellschaft ab, sie hat den Turm gemeinsam mit der Canadian Broadcasting Company (CBC) erbaut und sollte ausschließlich der Verbesserung des Fernsehempfangs und verschiedener Funklinien dienen. Eine Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit war nicht geplant. Heute ist der CN Tower längst ein Wahrzeichen Torontos, touristischer Hauptanziehungspunkt und architektonisches Highlight. Bis zu zwei Millionen Besucher erobern jedes Jahr die verschiedenen Ebenen, die Aussichtsplattformen und das Drehrestaurant. Ein weiteres Highlight ist der EdgeWalk at the CN Tower (siehe gesonderte Sehenswürdigkeit hier im Bericht).

Der CN Tower befindet sich in der Nähe des Ontariosees, in seiner Nachbarschaft findet sich das ebenfalls stadtbildprägende Rogers Centre und die Hauptverkehrsader, der Gardiner Expressway. Mit der Union Station, dem Hauptbahnhof von Toronto ist der CN Tower über einen Skywalk mit dem unterirdischen Fußgängersystem PATH verbunden.(siehe gesonderte Sehenswürdigkeit hier im Bericht). Ebenfalls in der Nachbarschaft des imposanten Turms findet der Besucher das John Street Roundhouse, ein 1897 erbauter und Mitte der 1990er Jahre wieder hergestellter Ringlokschuppen. In ihm befinden sich eine Brauerei und historische Lokomotiven.

Ein Besuch des CN Tower lohnt sich auf jeden Fall. Von den Aussichtsplattformen bietet sich ein imposanter 360° Blick auf Toronto, den Ontariosee und die Toronto Islands. In der ersten Aussichtsebene ist der Boden aus seit 1994 aus Glas, diesen zu betreten erfordert Schwindelfreiheit und ein bisschen Mut.

Ontariosee

Toronto vom Ontariosee aus gesehen Foto lucky-photographer
Toronto vom Ontariosee aus gesehen Foto lucky-photographer

Flächenmäßig der kleinste, gemessen am Volumen und seiner Tiefe jedoch der zweitkleinste. Der Ontariosee (englisch Lake Ontario, französisch Lac Ontario) ist durch den Niagara River mit dem Eriesee verbunden. Entwässert wird der Ontariosee durch den mächtigen St. Lorenz Strom, der in den Atlantik mündet.

Seinen Namen hat der Ontariosee von den First Nation der Wyandot, in ihrer Sprache bedeutet Ontario „Großer See“. Durch den See verläuft die Landesgrenze zu den USA, der größere Seeanteil mit 9969 Quadratkilometer liegt in Kanada, der Seeanteil der USA beträgt 9042 Quadratkilometer. Neben dem Hauptzufluss, dem Niagara River wird der bis zu 244 Meter tiefe See vom Trent River, dem Genesee River, dem Oswego River und dem Salmon River gespeist. Der im Winter oftmals großflächig zugefrorene See ist im Sommer ein Wärmespeicher für den Obst- und Weinanbau in der Niagara Region.

Für die Stadt Toronto ist der Ontariosee sehr wichtig. Sein Wasser dient der Trinkwasserversorgung, im Sommer zur Kühlung von Bürogebäuden. Und natürlich ist der See mit seinen Uferpromenaden und Stränden für die Einwohner Torontos und die vielen Touristen, die die größte kanadische Stadt in jedem Jahr besuchen, ein besonderer Anziehungspunkt.

Royal Ontario Museum

Das Royal Ontario Museum (ROM) in Toronto Foto SamK2
Das Royal Ontario Museum (ROM) in Toronto Foto SamK2

Es ist eines der größten Museen Nordamerikas und seit einem Anbau im Rahmen des Projekts „The Crystal“ nach einem Entwurf des weltbekannten Architekten Daniel Libeskind ein besonderer Blickfang in Toronto. Die Rede ist vom Royal Ontario Museum, von den meisten nur ROM genannt. Das Museum besitzt eine weit über Kanada hinaus bedeutende völkerkundliche Sammlung zu Kulturen aller Kontinente.

Neben dem Queen’s Park und der University of Toronto gelegen wurde das ursprüngliche Gebäude im Jahr 1912 errichtet, das Museum 1914 eingeweiht. Das Museum beleuchtet familiengerecht die Geschichte, die Kultur und Artenvielfalt Kanadas von der Frühzeit bis heute, darüber hinaus findet sich im ROM eine große, beeindruckende Sammlung von Dinosauriern. Kinder können sich in den Räumen des Museum als Geologen betätigen, auch in den anderen naturkundlichen Abteilungen wird viel für Kinder getan, Museumsinhalte kindgerecht vermittelt. Insgesamt über sechs Millionen Exponate warten auf den Besucher, es lohnt, einen Tag im Royal Ontario Museum einzuplanen. Neben den festen Ausstellungsstücken werden im Museum auch Wechselausstellungen zu verschiedensten Themen gezeigt.

Ripley’s Aquarium of Canada

Eine der mehr als 20.000 Bewohner des Ripleys Aquarium of Canada, eine Meeresschildkröte Foto ZainOdeh
Eine der mehr als 20.000 Bewohner des Ripleys Aquarium of Canada, eine Meeresschildkröte Foto ZainOdeh

Bildung, Naturschutz und Forschung. Unter diesem Motto stellt das Ripleys Aquarium of Canada eine vielschichtige Unterwasserwelt mit über 20.000 Wassertieren vor. Das Ripleys Aquarium of Canada ist eine Mischung aus Spaß, Unterhaltung, aber auch die Aufforderung die Unterwasserwelt zu schützen, zu respektieren und zu bewahren. Einheimische und Touristen jeden Alters finden in dem Aquarium den längsten Unterwasser-Beobachtungstunnel Nordamerikas mit mehr als 5,7 Millionen Litern Wasser Inhalt. Darüber hinaus bietet der Unterwasser-Beobachtungstunnel mehr als 100 interaktive Möglichkeiten, um mehr über Pfeilschwanzkrebse, Haie, Putzergarnelen, Stachelrochen und andere Wassertiere zu erfahren.
Die Besucher werden an den Öffnungstagen mit einer alle zwei Stunden stattfindenden Tauchshow unterhalten.

Neun Wasserbecken zeigen einen Querschnitt von Salzwasser- und Süßwassergebieten der ganzen Welt, von den Becken der großen Seen, die 20 Prozent des weltweiten Süßwasservorrates beinhalten, unter anderem im Ontariosee vor der Haustüre Torontos bis zu den subtropischen Korallenmeeren. Das Ripleys Aquarium of Canada bietet neben den tausenden von Meerestieren auch Raum für Aktivitäten, vom Übernachten über den Friday Night Jazz bis zur Geburtstagsparty unter dem Meer.

Das Ripley’s Aquarium of Canada liegt günstig im Herzen der Innenstadt von Toronto, neben dem CN Tower und dem Rogers Centre gelegen.

 Tickets ohne Anstehen für Ripley’s Aquarium of Canada

Eaton Centre

Das Eaton Centre in Toronto, mit einer Million Besuchern in der Woche eine der Haupttouristen-Attraktionen der Stadt Foto p.lange
Das Eaton Centre in Toronto, mit einer Million Besuchern in der Woche eine der Haupttouristen-Attraktionen der Stadt Foto p.lange

Das Eaton Centre liegt verkehrsgünstig und gut erreichbar in der Yonge Street. Im Eaton Centre gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Läden, Bekleidungsgeschäften und Restaurants in einem historischen Einkaufszentrum mit lichtdurchflutendem Glasdach. Hier findet der City-Shopper alles, was das Herz begehrt. Von Roots Canada über Abercrombie, von Zara bis Victoria’s Secret findet sich alles, was Rang und Namen hat. Das Eaton Centre lädt aufgrund seiner Ausdehnung und seiner Vielzahl an Läden zu einem Tagesausflug ein. Auch bei schlechtem Wetter ist der Eaton Centre ein geeigneter Ausflugs- und Shoppingort. In der Nähe des Einkaufszentrums finden sich viele weitere Attraktionen. Des Weiteren befindet sich im Center ein direkter Zugang zum Untergrundsystem PATH, die Wege im Inneren sind ein Teil davon.

Mit dem Eaton Centre verbunden ist das Marriot Hotel. Im Center findet sich Kanadas größtes Warenhaus, das Hauptgeschäft der Hudson’s Bay, der Hauptmarke der Hudson’s Bay Company. Es lohnt sich auf jeden Fall das Eaton Centre, eines der bedeutendsten Einkaufszentren Nordamerikas zu besuchen. Mit einer Million Besuchern wöchentlich ist das Eaton eine der beliebtesten Touristenattraktionen Torontos.

Rogers Centre

Die Skulptur "Audience" von Michael Snow am Roger Centre. Foto JHVEPhoto
Die Skulptur „Audience“ von Michael Snow am Roger Centre. Foto JHVEPhoto

Stadtbildprägend neben dem CN Tower stehend ist die multifunktionale Sportarena Rogers Centre. Bis zum Jahr 2005 trug der Kuppelbau mit seinem automatisch voll zu öffnenden Dach den Namen SkyDome. 1989 wurde das Stadion nach zweieinhalbjähriger Bauzeit als Gegenpart zum Olympiastadion im städtisch konkurrierenden Montreal eröffnet.

Schon bald geriet die 600 Millionen Kanadische Dollar teure Investition in eine finanzielle Schieflage, die Rezession im Ontario der 1990er Jahre fegte den damaligen Premier David Peterson aus dem Amt und brachte die Stadt in gewaltige Probleme. Am Ende stand der Insolvenzschutz für das Stadion, Ende 1998 kaufte Sportsco International LP den SkyDome für 85 Millionen Dollar aus dem Verfahren heraus. 2004 erwarb das Telekommunikationsunternehmen Rogers das Stadion. 2005 wurde aus dem SkyDome das Rogers Centre.

Das Rogers Centre ist heute Heimat der Toronto Blue Jays (Baseball) und der Toronto Argonauts (Football). Darüber hinaus finden verschiedene Sportveranstaltungen, Messen, Rock- und Popkonzerte sowie weitere Veranstaltungen im Rogers Centre statt.

Berühmt sind auch die Kunstwerke innerhalb und außerhalb sowie am Rogers Centre. Hier findet sich am Nordost- und am Nordwest-Eingang eine goldfarbene Skulpturenreihe, die überlebensgroß Fans in Feier- und Jubelposen zeigt. Geschaffen hat „The Audience“ der kanadische Künstler Michael Snow.

Art Gallery of Ontario

Die Art Gallery of Ontario in Toronto Foto MikeCphoto

Die Art Gallery of Ontario in Toronto Foto MikeCphotoDie Art Gallery of Ontario, kurz AGO gehört zu den größten und bedeutendsten Kunstmuseen Nordamerikas. Auf 45.000 Quadratmetern Fläche werden mehr als 68.000 Exponate ausgestellt. Das Kunstmuseum wurde 1900 gegründet, seinen heutigen Namen erhielt das Museum im Jahr 1966. In den Jahren 2007 und 2008 wurde das Gebäude unter der Leitung des Architekten Frank Gehry grundlegend neu gestaltet und am 14. November 2008 wieder eröffnet.

In der Art Gallery of Ontario findet sich Werke zeitgenössischer kanadischer Künstler ebenso wie von Cornelius Krieghoff, Emily Carr, Paul Peelen und anderen. Europäische Malerei wird durch Werke von Van Gogh, Monet, Renoir, Picasso, Tintoretto und anderen Berühmtheiten vorgestellt.

Bekannt ist die Art Gallery of Ontario auch für die weltweit größte Sammlung von Werken des englischen Bildhauers Henry Moore. Neben Bronze-Großplastiken werden Gipsmodelle, Stiche und Zeichnungen des Künstlers ausgestellt. Das die Galerie so üppig ausgestattet ist, verdankt es überwiegend Ken Thomson, der wesentliche Teile der Sammlung gestiftet hat.

Casa Loma

Das Casa Loma in Toronto mit seinem Schlossgarten Foto SV Art
Das Casa Loma in Toronto mit seinem Schlossgarten Foto SV Art

Wenn man sich an ein mittelalterliches Schloss aus Europa erinnert fühlt, dann steht man am Nordende der Spadina Avenue vor dem Casa Loma, dem Haus auf dem Hügel. Sir Henry Pellatt, ein kanadischer Industrieller, der mit Minen, Versicherungen, Grundstücken und dem Elektrizitätswerk Toronto Electric Light Company Millionen verdiente, ließ sich das Herrenhaus Casa Loma in den Jahren von 1911 bis 1914 für 3,5 Millionen kanadische Dollar als Wohnhaus erbauen. 300 Bauarbeiter waren an dem Projekt beteiligt.

Als das schlossartige Gebäude 1914 fertiggestellt war, war es mit seinen 98 Zimmern das größte private Wohnhaus Nordamerikas. Zum Gebäude gehörten Gärten und Ställe, im Gebäude befanden sich ein Aufzug, ein riesiger Backofen, groß für einen Ochsen am Spieß, Zentralheizung, Bowlingsbahnen und ein Geheimgang zum Büro Henry Pellatts. Für die damalige Zeit etwas besonderes, hinsichtlich der Architektur, aber auch der verbauten Technik. Im Casa Loma traf sich das Who-is-Who seiner Zeit in vielen Gesellschaften, in den 1920er Jahren spielten im Haus der Pellatts Glen Gray und das Casa Loma Orchestra, sie wurden später zu Stars der Swing-Musik.

Aber das unternehmerische Glück blieb Sir Henry Pellatt und seiner Frau Lady Mary Pellatt nicht hold. Während des 1. Weltkrieges wurde viel Geld in Kriegsanleihen investiert, auch von den Pellatts. Als nach dem Krieg dann noch die Wirtschaft einbrach, das Stromliefermonopol für die Straßenbeleuchtung in Toronto auslief, waren aus dem Vermögen rund 20 Millionen Dollar Schulden heutigem Wertes geworden. Die Pellatts mussten sich 1924 für einen Bruchteil des Wertes vom geliebten Casa Loma verabschieden.

Von 1925 bis 1929 erfolglos als Luxushotel betrieben, kaufte die Stadt Toronto im Jahr 1933 Casa Loma. Während des 2. Weltkrieges wurden in dem Gebäude geheime Forschungsarbeiten an Sonargeräten durchgeführt. Heute ist das imposante Gebäude mit seinem schönen Schlossgarten ein Museum, eine bedeutende Touristenattraktion in Toronto.

Casa Loma diente in jüngerer Zeit mehrfach als Drehort für Spiel- und Fernsehfilme. Unter anderem wurden X-Men, Chigaco, The Tuxedo und Der Babynator dort ganz oder teilweise gedreht.

High Park

Die quirlligen Chipmunks trifft man überall im High Park in Toronto an. Foto emkaplin
Die quirlligen Chipmunks trifft man überall im High Park in Toronto an. Foto emkaplin

Der High Park ist mit 161 Hektar Fläche der größte öffentliche Park in Toronto. Der High Park ist ein gemischter Natur- und Freizeitpark, etwa ein Drittel der Fläche ist in ihrem natürlichen Zustand erhalten. Die anderen Flächen beinhalten Sportanlagen, Gärten, Spielplätze, einen kleinen Zoo und 18 PicNic Areale und einem Hundepark, in dem Hunde sich frei bewegen können. Errichtet wurde der Park im Jahr 1876 auf Flächen aus dem Besitz von John George Howard.

Der High Park ist mit vielen Wanderwegen, Sportanlagen, einer vielfältigen Vegetation und einem schönen Seeufer ausgestattet. Am Park befinden sich Parkplätze und auch öffentliche Verkehrsmittel steuern ihn an. Gerade im Frühling lockt der Park viele Besucher an, denn es bietet sich ein grandioser Anblick, wenn die Sakura-Kirschbäume in ihrer ganzen Pracht erblühen. Die meisten Kirschbäume finden sich in der Umgebung von Hillside Gardens. Ungefähr eine bis anderthalb Wochen dauert die Blütenpracht je nach Witterung an.
Ein kleiner Tipp: Sakura-Kirschbäume und ihre wunderschöne Blüten findet man auch auf Toronto Islands.

Im High Park lassen sich viele Pflanzen, Bäume und Blumen entdecken. Auch sie werden ihre Lieblingsblume, ihren Lieblingsbaum für sich auswählen. Der bekannteste Teil des Parks ist Hillside Gardens, der mit einem Restaurant in der Mitte beginnt und am Seeufer endet. Wasserfälle in der Mitte des Gartens, zwei kleine Brücken und viele Blumen rund um das Wasser sind wunderschön und bieten paradiesische Fotomotive. Mehr Privatsphäre und ruhige Wege finden sie in der Gegend um das Grenadier Café und dem Ententeich. Hier begegnen sie den frechen Chipmunks und Vögel.

Das bekannteste Wahrzeichen des High Parks ist das große Ahornblatt am Fuße des Hillside Gardens, das man auch auf Satellitenbildern gut sehen kann. Je nach Jahreszeit ist das Ahornblatt mit Blumen, Efeu und anderen Pflanzen bestückt.

Der High Park ist ein Paradies für Fotografen. Allerdings muss man auf den markierten Wegen bleiben, was sich allerdings von selbst verstehen sollte.

Die Waterfront im High Park findet man im Westen am Grenadier Pond, ein sehr großer Teich, der zum ausspannen und ausruhen einlädt. Weiter sind im Park eine Hunde-Zone, ein kleiner Zoo mit Bisons, Hirschen und Pfauen, Picknick Areale und ein Sportbereich mit Tennisplatz, Fußballplatz und Baseballfeld zu finden.

Toronto Islands

Ein wunderbarer Blick von Toronto Islands auf Downtown Toronto mit dem CN Tower und dem Rogers Centre. Foto ibonk
Ein wunderbarer Blick von Toronto Islands auf Downtown Toronto mit dem CN Tower und dem Rogers Centre. Foto ibonk

Die Toronto Islands sind eine für den privaten, motorisierten Verkehr gesperrte, dem Zentrum von Toronto vorgelagerte Inselgruppe. Die Inseln liegen im Ontariosee, nachdem ein schwerer Sturm im Jahr 1858 die ursprüngliche Halbinsel vom Festland getrennt hat. Die Inseln wurden durch Aufschüttungen vergrößert, sie beherbergen den Stadtflughafen von Toronto, den Billy Bishop Toronto City Airport.

Schon früh waren die Halbinsel, später die Inseln eine wichtige Naherholungseinrichtung für Toronto, sowohl für die Bevölkerung der Stadt, als auch für viele Zugvögel. Mehr als eine Million Menschen besucht jedes Jahr die Toronto Islands. Hier findet sich auch die älteste Sehenswürdigkeit der Stadt, der Leuchtturm Gibraltar Point Lighthouse, der im Jahr 1832 erbaut wurde.

Auf den Toronto Islands gibt es Einrichtung für die Erholung sowie den Wassersport, auch ein kleines Wohngebiet gibt es dort. Wir stellen die Einrichtungen im Einzelnen vor:

Im Zentrum von Toronto Islands befindet sich der Centreville, ein Vergnügungspark für Kinder. Highlights sind eine Kindereisenbahn und andere Fahrgeschäfte sowie Restaurants. In den Sommermonaten ist der Park täglich geöffnet.

Es gibt mehrere Strände zur Erholung, die bekanntesten sind Centre Island Beach, Manitou Beach, Gibraltar Point Beach, Hanlan’s Point Beach und Ward’s Island Beach.

Auf Toronto Islands gibt es vier Yachtclubs, der Harbour City Yacht Club, Island Yacht Club, Queen City Yacht Club und der Royal Canadian Yacht Club. Mehrere weitere Clubs, darunter der Toronto Island Sailing Club sind ebenfalls dort beheimatet. Auf Toronto Islands findet jährlich das Toronto International Dragon Boat Race Festival statt.

Auf Toronto Islands befindet sich ein kleines Wohngebiet, dieses liegt bei Ward’s Island und Algonquin Island. Der Kauf und Verkauf der ungefähr 250 Häuser ist streng geregelt. In der Nähe des Wohngebietes befinden sich Versorgungseinrichtungen, eine Kirche und eine Schule.

Zu den Inseln gelangt man mit Fähren und Wassertaxis, die an der Harbourfront ablegen und dann Hanlan’s Point, Centre Island Park und Ward’s Island anfahren. Es gibt auch eine Fährverbindung zum Stadtflughafen. Auf Toronto Islands ist man sehr gut mit dem Fahrrad unterwegs, es gibt einen Verleih von Rädern. Ebenso gibt es ein Linienbusnetz.

Canada’s Wonderland

Willkommen in Canada's Wonderland. Foto davidcrehner
Willkommen in Canada’s Wonderland. Foto davidcrehner

Canada’s Wonderland ist ein 1,3 Quadratkilometer großer Freizeitpark in Vaughan, ungefähr 30 Kilometer nördlich von Toronto gelegen. Der im Mai 1981 eröffnete Park hat mehr als 200 Attraktionen und 48 Fahrgeschäfte, darunter mehrere Giga-Coaster, Achterbahnen über 91 Meter Höhe. Darunter die 2012 eröffnete „Leviathan“, eine von Bolliger & Mabillard gebaute, 1672 Meter lange und 93 Meter hohe Bahn, die 28 Millionen US-Dollar gekostet hat. Mit den Maßen und einer Geschwindigkeit von 148 Stundenkilometern ist die Achterbahn die höchste und schnellste in Kanada. Die Fahrt dauert dreieinhalb Minuten. Jährlich besuchen rund 3,7 Millionen Besucher Canada’s Wonderland.

Faszination Kanada – Tourempfehlungen – Teil 1

Distillery District

Straßenszene im Distillery District Toronto. Foto vitalhuman
Straßenszene im Distillery District Toronto. Foto vitalhuman

Hier findet sich die größte Ansammlung von Industriebauten aus der viktorianischen Zeit in ganz Nordamerika. Die Rede ist vom Distillery District, ein historisches Industriequartier östlich des Financial Districts gelegen. 44 denkmalgeschützte Backsteingebäude sind das Elexier des Künstler- und Vergnügungsviertels.

Der Distillery District wurde ab dem Jahr 1832 von Gooderham und Worts aufgebaut, in den 1860er Jahren die größte Destillerie der Welt. Großer Vorteil war für die Destillerie, dass sie am Hafen lag und mit dem Bahnnetz der Canadian National Railway verbunden war. Im Jahr 1987 begannen Schliessung und Verfall des Geländes. Ab dem Jahr 2001 wurden die Gebäude im Distillery District aufwändig restauriert, das Gelände zur Fussgängerzone umgestaltet. 2003 war es dann soweit, der kleine Stadtteil konnte als Vergnügungs- und Kulturzentrum genutzt werden. Lokale, Musikkneipen, Microbrauereien und Galerien erwarten die Gäste aus Toronto und aller Welt.

Das Angebot im Distillery District ist vielfältig. 22 Galerien, 25 Geschäfte warten auf den Besucher. Auch wenn das Viertel touristisch geprägt ist, kann sich doch niemand dem besonderen Flair, der Lebendigkeit des Viertels entziehen. Ein absolutes Muss für den Toronto Besucher.

Toronto Zoo

Toronto Zoo. Foto JHVEPhoto
Toronto Zoo. Foto JHVEPhoto

Der Toronto Zoo ist mit einer Fläche von 287 Hektar, durchzogen von zehn Kilometern Laufwegen und 16.000 Tieren einer der größten Zoologischen Gärten weltweit. Jährlich besuchen etwa 1,5 Millionen Menschen den Zoo am Rouge River. In der Nähe befindet sich auch der Rouge National Urban Park.

Ursprünglich war der 1888 eröffnete Zoo in Toronto eine düstere Kuriositätenshow, alles andere als toll für die Tiere. Aber im Jahr 1966 gründeten elf Bürger der Stadt die Metropolitan Toronto Zoological Society. Durch dieses Engagement konnte 1974 der Metropolitan Toronto Zoo für die Öffentlichkeit eröffnet werden.

Nach und nach wurde der Zoologische Garten auf seine heutige Größe erweitert, nach und nach kamen auch seltene Tiere wie Schneeleoparden, Gaur, Afrikanische Elefanten, Indische Nashörner und ein Panda-Paar dazu. Stumpfnasenaffen, Koalas und Weisse Löwen folgten.

Seine Aufgabe definiert der Zoo wie folgt: Ein lebendiges Zentrum für Bildung und Wissenschaft, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Besuchern des Zoos faszinierende Erlebnisse und eine inspirierende Leidenschaft für den Schutz von Wildtieren und deren Lebensräumen zu bieten.

Die Vision: Kanadas nationaler Führer in der Rettung wild lebender Tiere, der reichen Vielfalt der Natur zu sein und diese Vielfalt für künftige Generationen zu sichern.

St. Lawrence Market

Neben dem Kensington Market der Hauptmarkt in Toronto, der St. Lawrence Market. Foto demerzel21
Neben dem Kensington Market der Hauptmarkt in Toronto, der St. Lawrence Market. Foto demerzel21

Gemeinsam mit dem Kensington Market gehört der St. Lawrence Market zu den Hauptmärkten Torontos. Ursprünglich als Holzbau errichtet wurde der Markt 1831 durch einen Ziegelbau ersetzt, nach dessen Zerstörung durch einen Brand wurde 1850 die St. Lawrence Hall erbaut, in der sich der Markt bis heute befindet. Sowohl die alte, als auch die neue St. Lawrence Hall wurden längere Zeit als Rathaus und als Hauptsitz der Polizei von Toronto genutzt. Bis heute sind städtische Behörden in der St. Lawrence Hall untergebracht. Der St. Lawrence Market

Geöffnet sind die Märkte wie folgt: North/Farmer’s Market, samstags von 5 bis 15 Uhr. Der South Market ist am Dienstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 5 bis 17 Uhr geöffnet. Der Antikmarkt öffnet am Sonntag von morgens bis 17 Uhr.

Kensington Market

Kensington Avenue und Kensigton Market in Toronto. Foto Mbruxelle
Kensington Avenue und Kensigton Market in Toronto. Foto Mbruxelle

Kensington Market ist ein buntes und fröhliches Viertel in der Millionenstadt Toronto. Es wurde im Jahr 2006 zur National Historic Site of Canada erklärt. Viele Lebensmittelhändler, Cafés, Restaurants und Kleiderläden prägen den „Market“, der als auch als Fotomotiv sehr beliebt und eine hohe touristische Anziehungskraft hat. In Kensington Market finden sich viele Gebäude aus der viktorianischen Zeit und Kirchen verschiedener Konfessionen.

Kensington Market, das direkt an Torontos Chinatown anschließt entstand in den 1880er Jahren durch den Bau kleiner Wohnhäuser für irische und schottische Einwanderer. Meist waren in diese Häuser kleine Läden integriert. Später kamen jüdische Einwanderer aus Osteuropa dazu. Die meisten Juden zogen allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg in bessere Viertel der Stadt. Später folgten Asiaten, Menschen aus dem karibischen Raum. Aus den USA kamen Menschen, die das Land aus Protest gegen den Vietnamkrieg verließen.

Auch im früher als arm geltenden Kensington Market spürt man als Besucher die Gentrifizierung. Zahlungskräftige Menschen entdecken den Charme des Viertels und der dort noch vorhandenen viktorianischen Häusern. Man wird sehen, wie sich das bunte Viertel ändern wird.

Ein besonderes Ereignis ist das zur Zeit der Wintersonnenwende durchgeführte Kensington Market Winter Solstice Festival. Riesige Pappfiguren, Gauckler, Feuerschlucker und viel Samba-Musik begeistern eine stetig größer werdende Menschenmenge. Eine weitere Attraktion in Kensington Market ist das Pedestrian Sundays-Festival, bei dem an mehreren Sonntagen zur Sommerzeit die Straßen für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden, damit sie für Konzerte und Parties genutzt werden können.

Air Canada Centre (ab Juli 2018 Scotiabank Centre)

Blick auf das Air Canada Centre, ab Juli 2018 Scotiabank Centre. Foto p.lange
Blick auf das Air Canada Centre, ab Juli 2018 Scotiabank Centre. Foto p.lange

Das Air Canada Centre ist eine Mehrzweckarena an der Bay Street in unmittelbarer Nähe des Ontariosees. Rund um das Jahr finden hier neben den Sportveranstaltungen der Toronto Raptors(Basketball), der Toronto Maple Leafs (Eishockey) und Toronto Rock (Lacrosse) viele Konzerte und Theateraufführungen statt. Die Halle hat eine Fläche von 68.000 Quadratmetern, ist also eine imposante Erscheinung im Stadtbild.

Im Gebäudekomplex des Air Canada Centre befindet sich auch das Best Buy Theatre, ein Theater mit 5200 Sitzplätzen. Es lohnt sich, bei einem Aufenthalt in Toronto, den Spielplan des Theaters und des Air Canada Centre zu studieren, immer wieder gastieren dort Hochkaräter. Dass das Center beliebt ist zeigt die Tatsache, dass sich die Scotiabank die Namensrechte für 20 Jahre und geschätzte 800 Millionen CAD gesichert hat, so dass ab dem Juli 2018 aus dem Air Canada Centre das Scotiabank Centre wird.

Dundas Square

Der Dundas Square in Toronto, mit 56 Millionen Menschen jährlich sicherlich der am meisten frequentierte öffentliche Platz Kanadas. Foto vitalhuman
Der Dundas Square in Toronto, mit 56 Millionen Menschen jährlich sicherlich der am meisten frequentierte öffentliche Platz Kanadas. Foto vitalhuman

Der Dundas Square ist der öffentliche Platz in Toronto, ja in ganz Kanada, 56 Millionen Menschen frequentieren jährlich den Platz. Der 2002 eröffnete Dundas Square liegt an der Kreuzung Dundas Street und Yonge Street und hat die Form eines Fünfecks.

Hockey Hall of Fame

Die Hockey Hall of Fame in Toronto. Foto p.lange
Die Hockey Hall of Fame in Toronto. Foto p.lange

Ein absoluter Höhepunkt bei den Sehenswürdigkeiten Torontos, und das nicht nur für die Fans des Sports auf den schnelle Kufen ist die internationale Hockey Hall of Fame. In dem Gebäude werden in der Ruhmeshalle des Eishockey-Sports die besten Eishockeyspieler der Welt geehrt. Fast 400 Persönlichkeiten, Spieler, Funktionäre und Schiedsrichter wurden bisher in die Hockey Hall of Fame aufgenommen. Die Halle dient auch als Eishockeymuseum, in dem Ausstellungsstücke berühmter Spieler und Mannschaften ausgestellt werden. Auch die Geschichte der NHL, der National Hockey League, der Awards der NHL und des Stanley Cups werden vorgestellt.

1943 wurde die Hockey Hall of Fame (HHOF) von James T. Sutherland gegründet, bereits drei Jahre zuvor wurden die ersten elf Mitglieder in die International Hockey Hall of Fame mit Sitz in Kingston aufgenommen. 1958, drei Jahre nach dem Tod ihres Gründers zog die HHOF nach Toronto.

Seit dem Jahr 1993 ist die Hockey Hall of Fame in einem Gebäude an der Ecke Yonge-/Front Street beheimatet, die Ausstellungsfläche beträgt 50.600 Quadratmeter. Mitglieder in der HHOF können Spieler, Funktionäre und Schiedsrichter drei Jahre nach Beendigung der aktiven Karriere. Von 18 Mitgliedern des Komitees müssen 15 zustimmen. Für außergewöhnliche Spieler kann die Wartezeit außer Kraft gesetzt werden, diese Ehre wurde bisher den folgenden Spielern zuteil: Dit Clapper, Maurice Richard, Ted Lindsay, Red Kelly, Terry Sawchuk, Jean Béliveau, Gordie Howe, Bobby Orr, Mario Lemieux und Wayne Gretzky.

Fort York

Fort York im Herzen Torontos. Foto p.lange
Fort York im Herzen Torontos. Foto p.lange

Bereits im Jahr 1923 wurde sie zur National Historic Site erklärt. Die Rede ist von der Befestigungsanlage Fort York Mitten in Toronto. Die britische Armee und kanadische Milizen haben Fort York über die Jahrhundertwende des 17. und 18. Jahrhunderts erbaut, um York und Upper Canada vor Angriffen, vor allen Dinge aus den Vereinigten Staaten zu schützen.

Die über 17 Hektar große Anlage zeigt die Zeit der Kriege in Kanada, aber auch der Weltkriege. Das neue Besucherzentrum wurde im Jahr 2014 anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkrieges eröffnet. Das Gebäude bildet unterhalb des Gardiner Expressways den Eingang zur National Historic Site Fort York.

Chinatown

China Town Toronto. Foto Cordeschi
China Town Toronto. Foto Cordeschi

Die Chinatown in Toronto wurde in den 1890er Jahren zunächst durch Migranten aus Kalifornien und den östlichen Bundesstaaten der USA aufgebaut, die von dort wegen Rassenkonflikten weggezogen sind. Die erste noch nachvollziehbare Aufzeichnung nennt einen Sam Ching, der ein Handwäschereigeschäft an der Adelaide Street besaß. Das erste chinesische Café (Restaurant) wurde 1901 eröffnet, 1912 waren es 19, 1922 bereits 100.

Die Geschichte der Chinatown in Toronto ist in zwei Phasen gegliedert. Es gab die First Chinatown, die von den 1870er Jahren bis 1961 im Gebiet lag, das zur damaligen Zeit als „The Ward“, einem der größten Elendsviertel Torontos lag. Das Gebiet wurde 1955 enteignet und dem Erdboden gleichgemacht. An Stelle der First Chinatown steht heute die Toronto City Hall und der Nathan Phillips Square. Das starke Wachstum der Chinatown führte in Toronto zu einer Panik vor moralischen Verfehlungen und „Verlockungen des Chinamanns“. Die chinesischen Geschäfte wurden sanktioniert oder die Lizenz entzogen, wenn sie weiße Frauen beschäftigten. Auch die Polizei durchsuchte regelmäßig die Restaurants wegen angeblicher Alkohol- und Glücksspieldelikte.

Die Weltwirtschaftskrise machte auch vor Chinatown nicht halt, viele Läden und Restaurants schlossen, in den 1940er Jahren verfielen viele Gebäude, nach dem Krieg erholte sich das Viertel und der Boom kehrte zurück, mit ihm die Läden und die Restaurants. Heute findet man „Old Chinatown“ an der Kreuzung von Spadina Avenue und Dundas Street West. Hier war früher ein jüdischer Bezirk. Chinatown in Toronto ist ein prosperierendes Viertel. Ein Besuch lohnt sich immer.

Yorkville

Die Bücherei in Yorkville. Foto MikeCphoto
Die Bücherei in Yorkville. Foto MikeCphoto

Yorkville ist ein Stadtteil im Bezirk Old Toronto. 1830 gegründet wurde Yorkville 1883 in die Stadt Toronto eingemeindet. Der historische Kern von Yorkville liegt im Gebiet nördlich der Bloor Street und östlich der Avenue Road. Teile der Bloor Street gehörten zusammen mit der Robson Street zu den 25 teuersten Straßen der Welt. Im Stadtteil Yorkville findet das jährlich ausgerichtete Toronto International Film Festival statt.

Bata Shoe Museum

Bata Shoe Museum Toronto. Foto p.lange
Bata Shoe Museum Toronto. Foto p.lange

Toronto, die größte Stadt Kanadas beherbergt ein besonderes Museum. Die Rede ist vom Bata Shoe Museum, das am 6. Mai 1995 an der Bloor Street West eröffnet wurde. Das Museumsgebäude wurde im Schuhkarton Design erbaut. Im Bata Shoe Museum ist eine permanente Kollektion ausgestellt, es werden aber auch wechselnde Ausstellungen präsentiert. Ein Museumsshop und Vortragssäle finden sich ebenfalls im Gebäude.

Das Bata Shoe Museum gründet auf einer Stiftung von von Sonja Bata, Ehefrau des Industriellen Thomas J. Bata, die Bata Shoe Foundation. Seit die Sammlung ihrer Schuhe, mittlerweile um weitere Stücke ergänzt, im eigenen Museumsgebäude zu sehen ist, ist sie auf 12.500 Artefakte angewachsen. Die Sammlung dokumentiert 4500 Jahre Schuhgeschichte und präsentiert verschiedene Kulturen und Regionen. Die Stiftung publiziert auch Schriften zum Thema Schuhe.

Normale Schuhe, Kunstobjekte, normal und besonders. Das Bata Shoe Museum zeigt kuriose Schuhe, wie Spezialschuhe zum Rasenmähen, Kastanien zerkleinern, für Reisbauern, Cowboystiefel, Kunst von Manolo Blahnik, Lacksplipper von Elvis, Strassplateauschuhe von Elton John, Stiefel der Beatles, Tanzschuhe von Nurejew und vieles mehr.

Vom 16. Mai 2018 bis zum 6. Januar macht die Wanderausstellung „MANOLO BLAHNIK: DIE KUNST DER SCHUHE“, eine Retrospektive einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Modeindustrie im Bata Shoe Museum Station. Zu sehen war die interessante Ausstellung zuvor schon unter anderem in Mailand, Sankt Petersburg und Madrid.

 

Faszination Kanada – Tourempfehlungen – Teil 2

Ontario Science Centre

Wissenschaft, Forschung und Technik, all das findet sich im Stadtteil North York nordöstlich von Downtown Toronto. Die Rede ist vom Ontario Science Centre, das in den fast 50 Jahren seines Bestehens weit über 40 Millionen Besucher begrüßen konnte.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1969 hat das Ontario Science Centre verschiedene Erweiterungen und Renovationen erfahren, im Jahr 1996 wurde ein IMAX Dome eröffnet. Das Science Centre verfügt über mehrere hundert passive und interaktive Exponate zu den Themen Wissenschaft, Forschung und Technik. Ein breites Spektrum nimmt die Raumfahrt ein, so war der bemannte Flug zum Mars ein großes Thema. Auch die Ausstellung „Körperwelten“ des Gubener Plastinators Gunther von Hagens war im Ontario Science Centre zu sehen. Das Royal Ontario Museum beheimatet das von der Gubener Plastination plastinierte riesige Herz eines Blauwals.

 

City Hall

Toronto City Hall. Foto Cordeschi
Toronto City Hall. Foto Cordeschi

Die Toronto City Hall ist ein markantes Wahrzeichen Torontos. Sie ist das Rathaus der Stadt, ihre Türme mit 99,67 Metern Höhe (Ostturm) und 79,55 Meter Höhe (Westurm) prägen den Nathan Phillips Square. Der Nathan Phillips Square erinnert an Nathan Phillips, der 52. Bürgermeister von Toronto war. Die Toronto City Hall wurde von Viljo Revell, einem finnischen Architekten entworfen und von dem deutsch-amerikanischen Ingenieur Hannskarl Bandel in den Jahren 1961 bis 1965 erbaut. Die Kosten betrugen 24,6 Millionen Dollar.

Das Rathaus von Toronto besteht aus zwei getrennten, unterschiedlich hohen Gebäuden, aus der Luft betrachtet sehen die Türme wie ineinander liegende Bogenstücke aus. Im höheren Ostturm befand sich eine Aussichtsplattform. Zwischen den Türmen befindet sich „The Eye of Government“, der an eine Untertasse erinnernde Plenarsaal. Neben dem Stadtarchiv ist auch eine Bibliothek in der City Hall untergebracht.

Vor der Toronto City Hall befinden sich drei Monumente und Statuen. Das Peace Garden Mahnmal zur Erinnerung an den Atombombenabwurf über Hiroshima, Winston Churchill und Henry Archer.

Edwards Gardens

Edwards Gardens im Frühling. Foto emkaplin
Edwards Gardens im Frühling. Foto emkaplin

Edwards Garden ist ein ehemaliger Gutsgarten, der mit Stauden und Rosen im höheren Bereich und mit Wildblumen, Rhododendren und einem weitläufigen Steingarten im Talgrund gestaltet und bepflanzt ist. Auf vielen Wanderwegen lässt sich der Edwards Garden mit Gewächshaus, einer hölzernen Bogenbrücken, einem Wasserrad, Brunnen, einem Kinderlehrgarten und ein Arboretum erkunden. Die im Garten beheimatete Toronto Botanical Garden bietet verschiedene Programme, Gartentouren, Naturfreizeitlager, Exkursionen sowie eine umfangreiche Gartenbaubibliothek an.

Aga Khan Museum

Aga Khan Museum Toronto. Foto p.lange
Aga Khan Museum Toronto. Foto p.lange

Das am 18. September 2014 eröffnete Aga Khan Museum ist ein Museum für islamische Kunst, iranisch (persische) Kunst und muslimische Kultur im North York District von Toronto. Das Aga Khan Museum ist eine Initiative des Aga Khan Trust for Culture. Es beherbergt Sammlungen islamischer Kunst und Erbe, darunter Artefakte aus den Privatsammlungen Seiner Hoheit Aga Khan, dem Institut für Ismaili-Studien in London und Prinz und Prinzessin Sadruddin Aga Khan, die die künstlerischen, intellektuellen und wissenschaftlichen Beiträge muslimischer Zivilisationen präsentieren.

Das Gebäude mit einer Fläche von 10.000 Quadratmetern steht im Aga Khan Park. Die Grundsteinlegung erfolgte im Beisein des damaligen kanadischen Premierminister Stephen Harper und dem Aga Khan am 28. Mai 2010. Das Aga Khan Museum widmet sich dem Erwerb, der Erhaltung und Ausstellung von Gegenständen die die Künste Persiens sowie des Islams präsentieren und erläutern. So findet sich in der Sammlung die früheste bekannte Kopie des Avicennas Qanun fi’l-Tibb („Der Kanon der Medizin“) von 1052.

Gardiner Museum

Gardiner Museum Toronto. Foto p.lange
Gardiner Museum Toronto. Foto p.lange

Das Gardiner Museum ist Kanadas nationales Keramikmuseum. Gegründet wurde das Gardiner Museum im Jahr 1984 von George und Helen Gardiner mit dem Ziel, ihrer umfangreichen Keramiksammlung eine Heimat zu geben. Das Museum befindet sich im Queen’s Park, gegen über dem Royal Ontario Museum.

Im Museum finden sich besondere Stücke amerikanischer und europäischer Keramikkunst. Unter anderem sind dies Sammlungen von Meissner Porzellan und das seltene Du Paquier-Porzellan aus Wien aus der zweiten Fabrik in Europa, die Hartporzellan herstellte, zu sehen. Renaissance-Majolika aus Italien, eine der größten Sammlungen in Kanada, Figuren der Commedia dell’arte sind den Eheleuten Gardiner zu verdanken.

Nach und nach wuchs die ständige Sammlung auf 2.900 Stücke an, das Gardiner Museum wurde zu einem bedeutenden Keramik Zentrum in Nordamerika. Wechselnde Ausstellung zeigen Keramik Schätze dieser Welt. Stiftungen sorgten und sorgen dafür, dass bedeutende Keramik-Werke öffentlich gezeigt werden können. So ist die Robert Murray Bell und Ann Walker Bell Sammlung von chinesischen blauen und weißen Porzellan ein Höhepunkt im Gardiner Museum. Auch die Macdonald Collection aus japanisch und japanisch inspiriertem Porzellan, darunter die Kakiemon Tasse und Untertasse mit der „Lady in a Pavilion“, bildet einen ganz besonderen Aspekt des Museums. Ein weiterer sehenswerter Höhepunkt ist die 1996 gestiftete Hans-Syz-Sammlung europäischen Porzellans. Es gibt viel zu entdecken im Gardiner Museum in Toronto.

Spadina House

Spadina House Toronto. Foto Marcel Conrad
Spadina House Toronto. Foto Marcel Conrad

Spadina House ist ein historisches Herrenhaus, das heute ein Museum ist. In Spadina House scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, denn es wird alles so bewahrt, wie es sich erhalten hat. Die Inneneinrichtung sowie die Architektur des Hauses spiegeln die Zeit und seine Stile von den 1860er Jahren bis in die 1930er Jahre wider. Es zeigt viktorianische, edwardianische, Kunst und Kunsthandwerk, Art Deco, Jugendstil und Kolonialstil. Das erste Haus auf dem Gelände wurde 1818 von Dr. William Warren Baldwin gebaut. Er nannte sein Gut „Spadina“, das sich von Ojibwe Wort espadinong ableitete, was übersetzt „Hügel“ oder „plötzlicher Anstieg des Landes“ bedeutet. Baldwin selbst entwarf das zweistöckige Holzrahmenhaus. Das Haus brannte 1835 nieder. Im Jahr 1866 wurde das Anwesen von James Austin, Gründer der The Dominion Bank und Consumers Gas erworben. Im von Austin gebauten Haus lebten bis 1982 Familienmitglieder, Anna Kathleen Thompson, eine Tochter von Albert Austin war die letzte Bewohnerin. Das Haus war in die Jahre gekommen, eigentlich war die Sanierung viel teurer als ein Abriß mit Neubau, aber das Haus sollte in seiner Schönheit erhalten werden, die Familie spendete Spadina House der Stadt Toronto, die es als Museum wiedereröffnete. Das Museum Spadina House wird von der Stadt Toronto und der Ontario Heritage Foundation verwaltet. Das Museum ist auch für seine wunderschönen Gärten bekannt.

EdgeWalk at the CN Tower

EdgeWalk at the CN Tower Foto Courtesy of The CN Tower
EdgeWalk at the CN Tower Foto Courtesy of The CN Tower

Toronto aus einer mehr als ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten bietet der Edge Walk at the CN Tower.
In 359 Metern Höhe geht es nach draussen, auf die Aussenplattform ohne Geländer, aber einem 150 Meter langen Sicherungsringe rund um den Turm. Nach einer intensiven Einweisung und einer mehrfachen Kontrolle geht’s los. Gut gesichert umrundet man den Turm, geniesst den wundervollen 360° Blick auf die größte Stadt Kanadas. Einen Adrenalinkick gibt es, wenn man die Zehenspitzen über den Turmrand schiebt oder sich rückwärts in der Sicherung über den Abgrund lehnt. Nach der spannenden Tour mit viel Nervenkitzel gibt es ein Zertifikat, ein Gruppenfoto und ein Einzelfoto sowie eine CD mit dem Film des persönlichen Edge Walk at the CN Tower.

EdgeWalk at the CN Tower Foto Courtesy of The CN Tower
EdgeWalk at the CN Tower Foto Courtesy of The CN Tower

Scarborough Bluffs

Scarborough Bluffs Toronto. Foto Anna Kraynova
Scarborough Bluffs Toronto. Foto Anna Kraynova

Eine geologische Sehenswürdigkeiten sind die 14 Kilometer langen Scarborough Bluffs, Steilklippen am Ufer des Ontariosees. Der Geländeabbruch zieht sich von der Victoria Park Avenue bis zur Mündung des Highland Creek, einem kleinen Fluss. Die Scarborough Bluffs erreichen eine Höhe von bis zu 65 Metern und bestehen aus verschiedenen bis zu 70.000 Jahre alten Sedimentschichten. Die Scarborough Bluffs kennzeichnen auch die Ufer des prähistorischen Sees Iroquois. Ihren Namen erhielten die Scarborough Bluffs von Elizabeth Simcoe, da sie die Steilklippen an die Kalksteinfelsen in ihrer englischen Heimat Scarborough erinnerten. Die Steilklippen gaben dem Ort Scarborough seinen Namen, sie sind im Wappen enthalten. Am Rande der Scarborough Bluffs findet sich das Naherholungsgebiet Bluffer’s Park.

 

Roundhouse Park

Roundhouse Park Toronto. Foto Junot
Roundhouse Park Toronto. Foto Junot

Nicht nur für Eisenbahnfreunde ist der 6,9 Hektar große Roundhouse Park eine besondere Sehenswürdigkeit. Das John Street Roundhouse, ein erhaltener Ringlokschuppen gab dem Park seinen Namen. Der Ringlokschuppen beherbergt das Toronto Railway Museum. Darüber hinaus finden sich in dem Gebäude Steam Whistle Brewing und Leon’s Furniture. Im Roundhouse Park werden 4 Lokomotiven, 3 Güterwagen und 2 Personenwagen ausgestellt. Darüber findet der Besucher eine Miniatur-Parkeisenbahn und den wiederaufgebauten Bahnhof Don Station der Canadian Pacific Railway.

Das John Street Roundhouse war ein Ringlokschuppen mit 32 Lokständen und einer Drehscheibe mit 36,5 Metern Durchmesser. Von seiner Inbetriebnahme 1931 wurde der Lokschuppen bis 1986 unter anderem als Bahnbetriebswerk genutzt. Danach stiftete die Canadian Pacific Railway Company das Gebäude der Stadt, die es unter Denkmalschutz stellte und das Gelände am Ringlokschuppen in einen städtischen Park umwandelte.

Im Toronto Railway Museum gibt es eine Ausstellung von Loks, Wagons und Güterwagen. Es gibt einen Dieselloksimulator und ein Restaurant. Im Aussenbereich findet der Besucher neben dem wiederaufgebauten Bahnhof Don Station einen Wasserturm, einen Kühlturm, ein Stellwerk, einen Werkzeugschuppen sowie eine Watchman’s Shanty, eine Streckenpostenbude.

PATH

 

PATH Toronto. Foto Mbruxelle
PATH Toronto. Foto Mbruxelle

Mit mehr als 27 Kilometern Länge und einer Fläche von 371.600 Quadratmetern ist PATH eine der größten Untergrundstädte der Welt. PATH durchzieht die Innenstadt von Toronto. Mehr als 50 Gebäude sind an PATH angeschlossen, darunter die Hockey Hall of Fame, Roy Thomson Hall, Air Canada Centre, Rogers Centre, der CN Tower und die City Hall.

Der Baustart für das Tunnelsystem erfolgte im Jahr 1900, als es das Eaton Kaufhaus seinen Kunden ermöglichte über den Tunnel vom Hauptgeschäft an der Yonge Street in die Filiale hinter dem Rathaus zu gelangen. Dieser Tunnel ist heute noch original erhalten und Bestandteil des Eaton Centres. Eine weitere Verbindung wurde 1927 gebaut, zwischen der Union Station und dem Fairmont Royal York Hotel. In den 1960er und 1970er Jahren wurde PATH systematisch ausgebaut, bis heute sind ungefähr 1200 Geschäfte an das Wegesystem angeschlossen, dass den Nutzer insbesondere im Winter Schutz vor den eiskalten Temperaturen in der Stadt schützt. Langfristig soll PATH mit 45 weiteren Einstiegspunkten versehen werden und eine Gesamtlänge von 60 Kilometern erhalten.

 

 

Unser Tipp in der Umgebung von Toronto

Niagara Fälle

Blick von Skylon Tower auf die Niagara Fälle. Foto ErwinMeier/CC BY-SA 3.0
Blick von Skylon Tower auf die Niagara Fälle. Foto ErwinMeier/CC BY-SA 3.0

Es ist ein kurzer Fluss, der Niagara River, nur 57 Kilometer ist er lang. Seine Quelle ist der Eriesee, sein Wasser fliesst in den Ontariosee. Ungefähr nach zwei Dritteln seines Weges endet sein dahinfliessen abrupt, denn dann stürzen die Wasser des Niagara Rivers, geteilt durch Luna Island und Goat Island über die Horseshoe Falls überwiegend auf kanadischer Seite und die American Falls und den Bridal Veil auf US-amerikanischer Seite in die Tiefe. Die Niagara Fälle, wie sie allgemein genannt werden sind werden von den Schwesterstädten Niagara Falls eingerahmt, die Städte in der kanadischen Provinz Ontario und dem Bundesstaat New York bilden auch die Grenze zwischen beiden Ländern an den Fällen.

Der ursprünglich erhaltene Horseshoe Falls ist 57 Meter hoch und 670 Meter breit. Die American Falls sind nach einem Felssturz im Jahr 1954 nur noch zwischen 21 und 34 Meter hoch, sie sind 260 Meter breit. Haben die Wassermassen früher die Erosion der Fälle massiv gefördert, werden heute insbesondere nachts große Wassermengen oberhalb der Fälle abgezweigt und durch Stollen in Elektrizitätswerke geleitet. Dadurch wurde auch die Erosion der Fälle um ungefähr 1,8 Meter pro Jahr verringert.

Heute sind die Niagara Fälle ein Touristenmagnet auf der Niagara Peninsula mit seinem Wein- und Obstanbaugebiet. Der durch die Fälle unschiffbare Fluss zieht viele Touristen an. Leider hat sich der Blick auf die Menschenmassen nicht nur positiv auf die bauliche Umgebung um die Fälle herum entwickelt. Aber eine Reise sind die Niagara Fälle auf jeden Fall wert. Die Schiffahrt zwischen dem Eriesee und dem Ontariosee verläuft über den knapp 44 Kilometer langen Welland-Kanal. Hier lassen sich an den Schleusen mächtige Schiffe auf ihrem Weg vom St. Lorenz Strom in die Zentren Kanadas und den USA beobachten.

Die 33 besten Sehenswürdigkeiten in Toronto, die man unbedingt gesehen haben muss
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Alfred Pradel

Alfred Pradel

Alfred Pradel (apr), arbeitet seit vielen Jahren als Freier Journalist für Tageszeitungen, Magazine und andere Publikationen. Seit vielen Jahren ist er Kanada eng und freundschaftlich durch viele persönliche Kontakte verbunden. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Ontario setzte er den ersten Interkulturellen Austausch von Sportlern um.
Alfred Pradel betrachtet auf Faszination Kanada den Tourismus, den Lifestyle im zweitgrößten Land der Erde, aber auch wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Themen.

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