Faszination Kanada

Welcome to Canada: Tipps zum Neuanfang

Ein Erfahrungsbericht von Susanne Ackermann

Zwei Jahre dauerte der Antrag auf ein „Skilled Worker Visum“ für Kanada. Die Kommunikation mit der Botschaft in Berlin war im Prinzip problemlos. Man erhält nach und nach ziemlich genaue Anweisungen über die Unterlagen, die zu einer bestimmten Frist eingereicht werden müssen. Solange man sich daran hält, kann man sich die Gebühren für einen Einwanderungs-Anwalt durchaus sparen. Die hinlänglich bekannten Internetseiten liefern alle Informationen, die man benötigt – es kostet allerdings einige Zeit und Geduld, sich intensiv durch die Seiten zu lesen. Spezifische Fragen, die sich aus den Anforderungen der Botschaft ergeben, können per E-Mail an die Botschaft gerichtet werden und werden auch zeitnah beantwortet.

Im Juli 2010 kam schlussendlich ein Schreiben mit der Bitte, meinen Pass (und Gebühren) nach Berlin zu senden und eine Woche später war das Visum da. Das permanent resident Visum (PR) besteht aus zwei Teilen: Teil 1 ist in den Pass eingeklebt und hatte bei mir eine Gültigkeit bis März 2011. Bis zu diesem Zeitpunkt musste ich in Kanada eingereist sein. Der 2. Teil ist ein Einreiseformular, das erst am Einwanderungsschalter in Kanada auszufüllen ist. Dem Einreiseformular ist ein Begleitschreiben beigefügt, das besagt, dass man genauestens auflisten muss, welche persönlichen Gegenstände und Werte nach Kanada mitgebracht werden. Dies ist sicherlich relevant, wenn man direkt mit Sack und Pack umsiedelt.

Da ich selbst die nächsten Jahre zwischen Deutschland und Kanada pendeln werde, habe ich mich auf das Nötigste beschränkt: Einen Koffer mit den üblichen Habseligkeiten. Die Liste habe ich einfach weggelassen. Weiterhin hatte ich zumindest die letzten Unterlagen meiner Visa-Akte, Kopien vom Lebenslauf und ein paar Zeugnissen dabei. Das meiste war jedoch elektronisch auf einem Laptop geparkt.

Den ganzen Erfahrungsbericht von Susanne Ackermann und vier Portraits von „Auswanderern auf Zeit“ lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter redaktion@360grad-medien.de.

Welcome to Canada: Tipps zum Neuanfang
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Julia Schoon

Als Reporterin ist Julia Schoon in ihrem Element: Lieblingsthemen der freien Journalistin sind Berlin, Menschen und Reisen. Im Sommer 2010 verbrachte sie zwei Monate in Kanada, sechs Wochen davon lebte sie in Calgary. Auf ihren Recherchen lernte sie in den Drumheller Badlands, dass Bio-Repellent Moskitos kein bisschen abschreckt, in Vancouver, dass „gay the new black“ ist, und auf der Calgary Stampede, dass man so ziemlich alles frittieren kann.

http://www.julia-schoon.de

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