Prince Edward Island – Birthplace of Confederation
Prince Edward Island, maritimes Flair und weiße Sandstrände
Prince Edward Island ist Kanadas schönste und einzige Inselprovinz. Die Mi’kmaq, Ureinwohner der Insel, nannten Prince Edward Island treffend „das Land, das von den Wellen gewiegt wird.“ Sanfter könnte man diese Insel, ihre Landschaft, ihr Klima und ihre Einwohner nicht beschreiben.
An der Ostküste Kanadas gelegen, genießt Prince Edward Island den Schutz vor dem rauhen Atlantik durch die vorgelagerte Nachbarprovinz Nova Scotia. Im weitläufigen Golf von Sankt Lorenz gelegen, erhält die Insel jedoch das milde maritime Klima, die weißen Sandstrände und umfangreiche Fischbestände.
Beliebtes Urlaubsziel mit milden Luft- und Wassertemperaturen
Die ostkanadische Insel im Atlantik verwöhnt die Urlauber mit einem sehr milden Klima, bei dem auch Frühling und Herbst mit Temperaturen von durchschnittlich 15 Grad Celsius angenehm sind. Die Sommertemperaturen liegen im Bereich von ca. 23 Grad, Schwankungen können auch schon mal 32 Grad Celsius bringen.
Die warme ozeanische Luft und das wohl temperierte Meerwasser laden zum Baden ein. Als beste Reisezeit für Prince Edward Island gilt Mitte Juni bis Mitte September. Die Hauptsaison sind die Monate Juli und August.
Klein aber fein
Obwohl nur 135.000 Einwohner auf Prince Edward Island wohnen, gilt die Inselprovinz mit einer Fläche von lediglich 5.660 km² als die am dichtesten besiedeltste Provinz Kanadas.
Lebhaft geht es in den Sommermonaten zu, wenn die jährlich ungefähr 600.000 Reisende aus Kanada, den USA und aus Übersee Prince Edward Island aufsuchen. Es sind Golfplätze der Weltklasse, die Gaumenfreuden für Hummer- und Fischliebhaber, verwunschene Fahrradwanderwege und ewige Strandspaziergänge an den endlosen Sandstränden der Süd- und Nordküste, die dieser Insel ihre magische Anziehungskraft verleihen.
Eine Anreise kann über den Charlottetown Airport geschehen, der nur ein paar Minuten vom Stadtzentrum der Pronvinzhauptstadt Charlottetown liegt. Aus Übersee erreicht man diesen Flughafen über einen Zubringer aus Toronto, Montreal oder Halifax.
Mit dem Auto hat man zwei Alternativen. Entweder man erreicht die westliche Hälfte der Insel über eine der weltweit längsten Brücken, der 13km langen „Confederation Bridge“, oder man entscheidet sich für die Entschleunigung durch eine Autofährenüberfahrt an die östliche Hälfte der Insel.
Die Confederation Bridge verbindet Jourimain Island bei Cape Tormentine (New Brunswick, Festland) mit Borden (Prince Edward Island). Die Autofährenverbindung verkehrt ab Mai bis Dezember mehrmals täglich zwischen Caribou (Nova Scotia, Festland) und Wood Islands (Prince Edward Island).
An der Nordküste begeistert der Prince Edward Nationalpark und der Greenwich National Park mit weißen Sandstränden, die sich über Kilometer hinziehen sowie gigantischen Dünen. Für den westlichen Teil des Prince Edward Island sind die roten Sandsteinfelsen und die vielen Leuchttürme in Küstennähe charakteristisch. Im ländlichen Südosten locken malerische Hafenorte.
Insgesamt gibt es auf Prince Edward Island 26 Provincial Parks, 11 mit Camping Möglichkeiten und 15 mit Tagesaufenthaltsmöglichkeiten.
Mit mehr als 30 Golfplätzen gilt Prince Edward Island als das El Dorado für Anhänger des Sports mit dem kleinen weißen Ball. Dabei finden sich Golfmöglichkeiten sowohl für den Einsteiger als auch für den Professional. Angenehm ist die unkomplizierte Atmosphäre an den freundlichen Golfclubs, die allen gegenüber offen sind.
Neben schwach befahrenen Autostraßen, bieten 350km umgebaute Bahnstrecke einmalige und angenehme Radwandermöglichkeiten. Der „Confederation Trail“ zieht sich von Tignish im Westen bis nach Elmira im Osten der Insel. Er besteht aus der ehemaligen Bahnstrecke der Insel und ermöglicht zügiges Radfahren auf kompaktiertem Kiesel.
Frischer geht es nicht! Mit einem der vielen Deep Sea Fishing Anbieter und Tuna Charters kann man aus den Tiefen der hohen See Makrelen und Kabeljau angeln. Das Bordpersonal steht einem dabei jederzeit zur Seite und filetiert zudem noch den frisch gefangenen Fisch für die Küche. Einen Tunfisch zu angeln ist das Lebensziel vieler Angler. Dieser zieht auf seiner Migrationsroute an der Nordküste von Prince Edward Island vorbei und hat North Lake den Namen „Tuna Capital of the World“ vermacht. Es ist nicht ungewöhnlich, einen 400kg schweren Tunfisch am Kran in einem der vielen Häfen an der Nordküste zu sehen.
Wer es gediegener mag, kann sich in einem der vielen Seafood-Restaurants in vollem Umfang mit Hummer und anderen leckeren Krustentieren aus der Tiefe beschäftigen. Der Prince Edward Island Lobster wird weltweit exportiert und ist als einer der Besten anerkannt.
Die Hauptstadt Charlottetown – der Ursprung Kanadas
Nach der Charlottetown-Konferenz wurde im Jahr 1867 die Dominion (Herrschaftsbereich) von Kanada verkündet. Prince Edward Island, bewundernd „The Island“ genannt, ist seit 1873 kanadische Provinz. Noch heute vermittelt Charlottetown mit ihrer eleganten viktorianische Architektur und den englischen Parks einen Eindruck von dieser Zeit.
Die kleinste Provinzhauptstadt besitzt ein reges kulturelles Leben mit interessanten Aufführungen im Theater des Confederation Centre. Sehenswert ist die neugotische St. Dunstan’s Basilica. Die 135.000 Inselbewohner sind meist irischer und schottischer Abstammung, die keltische Elemente in die Inselkultur brachten.
Auf dem Kai Peake’s Wharf reihen sich schöne Geschäfte mit Kunsthandwerk aneinander. Im Südwesten, im Dorf Carmel, wurde im "Pionier Acadien Village" eine Siedlung der Akadier (Nachkommen französischer Siedler) abgebildet.
Lucy Maud Montgomery schrieb über die romantische, grüne Insel im Meer. Sie hat Prince Edward Island zu weltweiter Berühmtheit durch Romane wie „Anne of Green Gables“ und „Anne of Avonlea“ verholfen.
Nur Insider wissen warum jährlich mehrere tausend Besucher das Haus der kanadischen Kinderbuch-Autorin Lucy Maud Montgomery (geb. 1874) in Cavendish besichtigen. Sie beschrieb in „Anne auf Green Gables,“ anhand einer rothaarigen Waise, den Lebensstil im beginnenden 19. Jahrhundert auf der Insel.
Ein paar Kilometer von Cavendish entfernt entdeckt man North Rustico mit einem lebendigen Hafenleben und feinem Lobster.
Prince Edward Island – mit der faszinierenden Nähe des Atlantiks
Egal wo sich der Urlauber auf Prince Edward Island aufhält, er ist nie mehr als 16 Kilometer vom Meer entfernt. Die Insel ist 224 Kilometer lang und je nach Stelle sechs bis fünfundsechzig Kilometer breit. Prince Edward Island ist ein familienfreundliches, vielseitiges Urlaubsziel für Erholungssuchende.
Die Insel ist ein kleiner romantischer Ort, der eine angenehme Verträumtheit hervorrufen kann.
