Faszination Kanada

International Peace Garden, Manitoba

Auf der Grenze zwischen Manitoba und North Dakota: der International Peace Garden
Auf der Grenze zwischen Manitoba und North Dakota: der International Peace Garden (c) Walter Kreuzer

von Walter Kreuzer

Baseballmütze, Windjacke über dem weißen T-Shirt und ein Lächeln im Gesicht. Dough Hevenor ist gut drauf, und für jeden Spaß zu haben. Er steht breitbeinig da und schaut in die Kameras. Unter dem hemdsärmeligen Manager fließt Wasser in einem künstlich angelegten Bachbett. Der Ort ist bei Paaren ein beliebtes Motiv. Als er vor einer Ewigkeit zum ersten Mal hier war, der Bart war noch nicht grau meliert, ließ er sich zusammen mit seiner Frau Brenda knipsen. Schon seine fast 90-jährige Mutter war in jungen Jahren hier und hat sich zusammen mit seinem Vater ablichten lassen – ein Foto für die Ewigkeit, das sie nach kurzer Suche dem Sohn unter die Nase hält.

Was nicht auf den ersten Blick zu sehen ist: Hevenor steht auf dem 49. Breitengrad. Sein linkes Bein befindet sich in den Vereinigten Staaten, während das rechte kanadischen Boden berührt. Nur der Hintergrund lässt erahnen, dass wir uns an keinem gewöhnlichen Ort befinden. Dort sind Fahnen zu sehen. Genauer: Die Flaggen der beiden Länder, daneben jene der kanadischen Provinz Manitoba und die des amerikanischen Bundesstaates North Dakota. Der International Peace Garden liegt je zur Hälfte auf dem Gebiet beider Staaten. Die Einrichtung wird von den Regierungen in Winnipeg, Manitoba, und Bismarck, North Dakota, gemeinsam betrieben, und ist voller Symbolik und Pathos. „Wir zelebrieren hier die längste unbewachte Grenze der Welt“, sagt Doug Hevenor nicht ohne Stolz.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter redaktion@360grad-medien.de.

International Peace Garden, Manitoba
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Julia Schoon

Als Reporterin ist Julia Schoon in ihrem Element: Lieblingsthemen der freien Journalistin sind Berlin, Menschen und Reisen. Im Sommer 2010 verbrachte sie zwei Monate in Kanada, sechs Wochen davon lebte sie in Calgary. Auf ihren Recherchen lernte sie in den Drumheller Badlands, dass Bio-Repellent Moskitos kein bisschen abschreckt, in Vancouver, dass „gay the new black“ ist, und auf der Calgary Stampede, dass man so ziemlich alles frittieren kann.

http://www.julia-schoon.de

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