Faszination Kanada

Die 14 Must-See Sehenswürdigkeiten in Edmonton

Blick auf das herbstliche Edmonton, der Hauptstadt der Prärie-Provinz Alberta. Foto hstiver / Deposit

Blick auf das herbstliche Edmonton, der Hauptstadt der Prärie-Provinz Alberta. Foto hstiver / Deposit

Was ihr in Edmonton, der Hauptstadt der Provinz Alberta, nicht versäumen solltet

Edmonton, die Hauptstadt Albertas ist nach Calgary die zweitgrößte Stadt der Provinz und die fünftgrößte Kanadas. Sie ist mit 683 Quadratkilometern Flächenausdehnung eine der größten Flächenstädte Nordamerikas, verbunden mit einer der niedrigsten Bevölkerungsdichten. Neben den Zahlen, Daten und Fakten bietet Edmonton spannende und erlebenswerte Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken lohnt. Darunter ist auch das Parkland, das längste durchgehende System von städtischen Parks in ganz Nordamerika, dem River Valley Parks System.

Wir laden euch ein, mit uns die am North Saskatchewan River gelegene Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Wir reisen kreuz und quer durch Edmonton. Wir sind schon gespannt, welche Sehenswürdigkeit euch am besten gefällt.

West Edmonton Mall – Eine der erlebenswerten Sehenswürdigkeiten

Ein Panoramablick zeigt die riesigen Ausmaße der West Edmonton Mall, einer der Top Sehenswürdigkeiten der Stadt. Foto edb3_16 / Deposit
Ein Panoramablick zeigt die riesigen Ausmaße der West Edmonton Mall. Foto edb3_16 / Deposit

Sie war 23 Jahre lang das größte Einlaufszentrum der Welt (1981 bis 2004), ist heute das größte in Nordamerika und die Nummer sechs in der Welt. Die Rede ist von der 500.000 Quadratmeter großen West Edmonton Mall, ein Einkaufsparadies mit ungefähr 800 Geschäften, darunter die drei Großen The Bay, Zellers und Sears. In der West Edmonton Mall gibt es 2 Kinosäle, ein IMAX-3D-Kino, einen Freizeitpark, ein Spaßbad, ein Aquarium, ein Eishockeystadion, ein künstlicher See mit dem Nachbau des Columbus-Flagschiffes „Santa Maria“ und für den Gaumen mehr als 110 Restaurants für jeden Geschmack. Die Superfacts der Mall: weltgrößter Indoor-Freizeitpark, weltgrößte Dreifach-Indoor-Looping-Achterbahn, weltgrößter Indoor-Fluss, weltgrößter festinstallierter Indoor-Bungeejumping-Turm, weltgrößtes Wellenbad.

Das besondere Erlebnis mitten in der West Edmonton Mall, ein Nachbau der Santa Maria, Flagschiff des Entdeckers Christoph Columbus. Foto miroslav_1 / Deposit
Das besondere Erlebnis mitten in der West Edmonton Mall, ein Nachbau der Santa Maria, Flagschiff des Entdeckers Christoph Columbus. Foto miroslav_1 / Deposit


Außerhalb der Mall gehen die Superlativen weiter, denn hier findet sich der größte Parkplatz der Welt mit 23.000 Stellplätzen. Das insgesamt 1,2 Milliarden Kanadische Dollar teure Shopping- und Freizeiterlebnis in Edmonton ist an sich schon ein Urlaubsevent für mindestens eine Woche. Einfach ein Must-See in der Hauptstadt Albertas.

World Waterpark

Ein Blick auf den World Waterpark in der West Edmonton Mall mit vielen Wasserutschen und dem größten Indoor-Wellenbad der Welt. Foto jewhyte / Deposit
Ein Blick auf den World Waterpark in der West Edmonton Mall mit vielen Wasserutschen und dem größten Indoor-Wellenbad der Welt. Foto jewhyte / Deposit

Wir bleiben in der West Edmonton Mall und gönnen uns im World Waterpark eine Shopping Auszeit in einer der Sehenswürdigkeiten mit den meisten Aktivitäten. Der Wasserpark ist der größte Indoor-Wasserpark in Nordamerika, bis zu 5000 Gäste können sich darin auf einmal tummeln. Der World Waterpark beherbergt neben vielen Rutschen für Jung und Alt, weiteren Attraktionen wie die 143 Meter lange SkyFlyer Zipline, mit der man mit ungefähr 40 km/h über das Wellenbad hinweg „fliegen“ kann. Das Lächeln für ein perfektes Foto sollte man hier nicht vergessen. Weitere Erlebnisse sind der FlowRider, ein Surfkanal, ein Slideboard-Tunnel sowie der Cyclone, eine schnelle Wasserrutsche und diverse Restaurants. Mit einer Kapazität von 12,5 Millionen Litern Wasser befindet sich im World Waterpark das größte Indoor-Wellenbad der Welt. Der Wasserpark wurde im Jahr 2018 für mehr als 2,5 Millionen Kanadische Dollar ertüchtigt, unter anderem erhielt das Wellenbad eine neue Farbe, die Kabinen wurden saniert, neue Strandkörbe aufgestellt und die Beschilderung erneuert.

Galaxyland

Ein weiteres Erlebnis lässt uns weiter in der West Edmonton Mall verweilen. Wir gehen in den Galaxyland Amusement Park, dem größten Indoor-Vergnügungspark der Welt. Auf 37.000 Quadratmetern finden sich mehr als 27 Fahrgeschäfte für Kinder, für Erwachsene und für sehr fortgeschrittene Nutzer wie eine Achterbahn der deutschen Firma Schwarzkopf mit einem dreifachen Looping.

Auch die kleinsten Gäste sind im Galaxyland Amusement Park herzlich willkommen, wie man an dieser kunterbunten Bahn sieht. Foto Kryzhov / Deposit
Auch die kleinsten Gäste sind im Galaxyland Amusement Park herzlich willkommen, wie man an dieser kunterbunten Bahn sieht. Foto Kryzhov / Deposit

Muttart Conservatory

Eine tolle und mit ihren gläsernen Pyramiden stadtbildprägende Einrichtung ist der botanische Garten Muttart Conservatory. Er liegt im North Saskatchewan River Valley nahe der Innenstadt von Edmonton. Die ungewöhnliche Struktur des Wintergartens mit seinen Pyramiden wurden von dem Architekten Peter Hemingway entworfen. Die großen Pyramiden sind 660 Quadratmeter groß, die kleinen 410. In drei davon werden Pflanzen aus den tropischen, den gemäßigten sowie den trockenen Zonen der Erde vorgestellt, in der vierten Pyramide finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die den Jahreszeiten folgen.
Im Muttart Conservatory befinden sich neben den botanischen Flächen und Räumen auch ein Pavillon, ein Souvenir-Shop sowie das Culina Muttart Café in dem auch Gerichte aus heimischen Zutaten wie Kräuter verwendet werden, die im Gewächshaus angebaut werden.
Der Botanische Garten ist ein beliebter Ort in Edmonton für besondere Anlässe, etwa um seine Hochzeitsfeier auszurichten. Also vielleicht auch ein besonderer Ort für unsere Leserinnen und Leser für eine Traumhochzeit und nicht nur eine der besuchten Sehenswürdigkeiten in Edmonton.

Ein sommerlicher Blick auf das Muttart Conservatory mit seinen Gewächshäusern und den stadtbildprägenden Glaspyramiden. Eine Must-See Sehenswürdigkeit. Foto jewhyte / Deposit
Ein sommerlicher Blick auf das Muttart Conservatory mit seinen Gewächshäusern und den stadtbildprägenden Glaspyramiden. Foto jewhyte / Deposit

ACHTUNG: Das Muttart Conservatory ist wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten bis Anfang 2021 geschlossen. die Schließung gilt für das gesamte Gelände einschließlich das Café / Restaurant und die Pyramiden.



Edmonton Valley Zoo

Seit dem Jahr 1959 gibt es den Edmonton Valley Zoo in der jetzigen Form, ein mit 350 Tieren aus 100 Arten eher kleiner Zoo, der aber für Familien mit Kindern eine schöne Attraktion im Herzen der Stadt ist. Der Zoo wirkt im aktiven Tierschutz und Artenerhalt mit, unter anderem für den stark gefährdeten Kleinen Panda, von dem seit dem Jahr 2007 sechs Welpen geboren und aufgezogen wurden. Im Edmonton Valley Zoo werden Tiere aus Kanada und der Welt vorgestellt. Umstritten unter Tierschützern ist die Haltung der in ihrer Heimat Sri Lanka verwaisten und mit zwei Jahren in den Zoo von Edmonton aufgenommenen asiatischen Elefantendame Lucy. Kritisiert wird, dass der Elefant alleine leben muss und dass das Klima für Lucy in der Stadt insbesondere im Winter zu kalt ist.

Alberta Legislature Building

Ein Blick aus der Luft auf das beeindruckende Alberta Legislature Building, das von 1907 bis 1913 erbaut wurde. Foto DesignPicsInc / Deposit
Ein Blick aus der Luft auf das beeindruckende Alberta Legislature Building, das von 1907 bis 1913 erbaut wurde. Foto DesignPicsInc / Deposit

Das 1907 bis 1913 gebaute Alberta Legislature Building, im Volksmund kurz „The Ledge“ genannt, steht auf einem geschichtsträchtigen Hügel über dem North Saskatchewan River Valley. Archäologische Funde belegen, dass es sich dabei um einen frühen First Nation Lagerplatz handelte. Das Parlamentsgebäude kann besichtigt werden, während der gesamten Woche werden kostenlose Führungen durch das majestätische Gebäude, dem Sitz der Provinzregierung von Alberta, angeboten. Von den Sehenswürdigkeiten die Eine, in der Politik für die Provinz Alberta gemacht wird.
Im Gebäude und in den Gartenanlagen befinden sich einige Denkmäler und Statuen, darunter ein Brunnen, der im Gebäude im Jahr 1959 anlässlich des ersten Besuches von Königin Elisabeth II. errichtet wurde. Auf dem Gelände finden sich der Lois Hole Memorial Garden, eine Statue von Prinzessin Louise, Herzogin von Argyll und ein Denkmal für Chief Crowfoot, Chef der Siksika First Nation. Im Gebäude fallen Glasmalereifenster auf, die zum hundertjährigen Bestehen der Provinz Alberta im Jahr 2005 von Königin Elisabeth II. enthüllt wurden und neben Symbolen und Wappen Ausschnitte aus der Herrschaft der Königin zeigen.

Fort Edmonton Park

Blick in einen historischen Raum im Fort Edmonton Park. Foto DesignPicsInc / Deposit
Blick in einen historischen Raum im Fort Edmonton Park. Foto DesignPicsInc / Deposit

Der Fort Edmonton Park ist das flächenmäßig größte Freilichtmuseum Kanadas. Anhand von Originalstrukturen und wieder aufgebauten und nachgebauten Gebäuden wird die Geschichte des heutigen Edmonton von der Zeit der Pelzhandels-Ära von 1795 bis 1859 bis zur Zeit der Gründung der Stadt Edmonton im Jahr 1905 und später beleuchtet. Für die Pelzhandels-Ära spielt das dominierende Rowand House eine wichtige Rolle im damaligen Fort der Hudson’s Bay Company. Gezeigt werden eine Cree Siedlung, die sich vor dem Fort befand, eine Nachbildung des York Bootes. Das Gelände wird in den Sommermonaten von kostümierten Guides präsentiert, die viel zur Geschichte des ursprünglichen Fort Edmonton, seine damalige Lage und die Rekonstruktion im Fort Edmonton Park zu erzählen haben. Eine der wichtigen Sehenswürdigkeiten für die Geschichte der Stadt, die man nicht versäumen sollte.

Elk Island Nationalpark – Eine tierreiche Sehenswürdigkeit

Eine der tierischen Sehenswürdigkeiten. Im Elk Island Nationalpark haben die Bisons eindeutig Vorfahrt. Foto Edmonton Tourism
Im Elk Island Nationalpark haben die Bisons eindeutig Vorfahrt. Foto Edmonton Tourism

Es geht hinaus in die wunderbare Natur, die die Stadt Edmonton umgibt. Knapp 45 Kilometer östlich der Stadt liegt der Elk Island Nationalpark. Dieses Schutzgebiet wurde im Jahr 1913 zunächst als Dominion Park mit einer Fläche von 14 Quadratkilometern gegründet. Es war zum Zeitpunkt seiner Einrichtung als eingezäunter Park im Jahr 1906 das erste Großwildschutzgebiet Kanadas.

Im Jahr 1930 nach Inkrafttreten des Nationalpark-Gesetzes wurde das Schutzgebiet zum Nationalpark erklärt. Der Elk Island Nationalpark bildet ein Gebiet ab, in dem die Prärie Albertas in den Borealen Nadelwald übergeht. Das Gebiet besteht überwiegend aus Wald- und Grasland, das von vielen Seen, Teichen und Sümpfen durchzogen ist. Geschichtlich ist das Gebiet des Elk Island Nationalpark, die Beaver Hills ein früheres Siedlungsgebiet der Sarcee, die von den Büffeljägern der Crees verdrängt wurden. Die Crees waren als First Nation wie weiße Siedler aktiv an der Ausrottung von Bibern durch den Pelzhandel, den sie betrieben, beteiligt. Nachdem auch die Bisonherden verschwunden waren, siedelten Europäer aus Deutschland, England und der Ukraine in dem Gebiet, das aufgrund der feuchten Böden keine oder nur eine eingeschränkte Landwirtschaft zuließ. Im Jahr 200 wurde im Elk Island Nationalpark ein Lichtschutzgebiet ausgewiesen, das Beaver Hills Dark Sky Preserve.

Im Lichtschutzgebiet Beaver Hills Dark Sky Preserve lassen sich der Nachthimmel, die Sterne und die Galaxien ohne Beeinträchtigungen durch künstliche Lichtquellen beobachten. Foto Edmonton Tourism
Im Lichtschutzgebiet Beaver Hills Dark Sky Preserve lassen sich der Nachthimmel, die Sterne und die Galaxien ohne Beeinträchtigungen durch künstliche Lichtquellen beobachten. Foto Edmonton Tourism


Durch Wiederansiedlung wurden Biber, Prärie- und Waldbisons wieder heimisch und vermehrten sich in dem Schutzgebiet gemeinsam mit Wapiti und anderen grasfressenden Großtieren rasch. Aufgrund dessen gilt der Elk Island Nationalpark auf seine Fläche gesehen als Park mit der größten Dichte an grasfressenden Großtieren nach dem Serengeti in Afrika. Mittlerweile wurden aus den großen Herden Gruppen entnommen, die an anderer Stelle wie dem Grasslands Nationalpark angesiedelt wurden.
Der Nationalpark ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierfotografen, denn hier können Tiere wie Wald- und Präriebisons, Manitoba-Wapitis, Elche, Weißwedel- und Maultierhirsche und Biber in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet und fotografiert werden. Außerdem ist der Park aufgrund seiner Seen, Teiche und Sumpfgebiete eine wichtiges Refugium für Wasservögel und hier Zwischenstopp einlegende Zugvögel. Es lohnt sich bei einem Besuch in Edmonton, den Elk Island Nationalpark in das Programm aufzunehmen und sich ausreichend Zeit für die Entdeckung dieser tollen Sehenswürdigkeit zu nehmen.

TELUS World of Science

Die TELUS World of Science wurde als Edmonton Space Science Centre erbaut und eingerichtet und ersetzte ab dem Jahr 1984 das Queen Elizabeth Planetarium, das aufgrund seiner sehr begrenzen Platzkapazität geschlossen wurde. Später wurde die Einrichtung in Edmonton Space and Science Centre umbenannt und erhielt im Jahr 2005 erneut einen neuen Namen, nachdem mit Telus eine 20-jährige Partnerschaft eingegangen wurde. Die TELUS World of Science verfügt über die größte Planetariumskuppel Kanadas.

Folgende Galerien zeigen die Wissenschaft anschaulich erläutert für Jung und Alt:

  • Discoveryland – Interaktive Galerie für Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren.
  • Umgebungsgalerie – Interaktive Ausstellung zu den Themen Hydrologie, Ökologie, Meteorologie und Albertas Geologie.
  • Gesundheitsgalerie – Interaktive Ausstellung über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers.
  • Robotik-Labor – Lego Mindstorms Centre – hier können Gäste am Wochenende Roboter programmieren, unter der Woche ist das Labor für Schulklassen reserviert.
  • Weltraum-Galerie – Die Space Place führt die Besucher in die Astronomie und Raumfahrt ein. Es wird ein echter Mondstein präsentiert, den die Apollo-Mission mit zur Erde gebracht hat.

In der TELUS World of Science kann auch ein IMAX-Theater mit aktuellen Lehrfilmen besucht werden -nicht im Eintrittspreis enthalten-, ebenso werden dort Hollywood-Blockbuster gezeigt.
Das Margaret Zeidler Planetarium zeigt uns ausgestattet mit modernster Technik unser Universum und die Galaxien darüber hinaus. Weitere Labore, eine Sternwarte im Freien, ein Café und ein Souvenirshop runden das Angebot der Wissenschaftswelt ab.

Royal Alberta Museum

Ein Blick auf das Gebäude des Royal Alberta Museum. Foto Image courtesy of the Royal Alberta Museum
Ein Blick auf das Gebäude des Royal Alberta Museum. Foto Image courtesy of the Royal Alberta Museum

Das Royal Alberta Museum erzählt in mehreren Kategorien die bemerkenswerte Geschichte Albertas, von der von Sauriern belebten Urzeit über die Besiedlung mit Menschen bis zur heutigen Zeit. Zahlreiche Exponaten entführen den Besucher des Museums, das im Jahr 2018 eine neue, 419.000 Quadratmeter große Anlage bezog, in Vergangenheit und Gegenwart Albertas. Zu den Themen gehören unter anderem west-kanadische Geschichte, indigene Studien, Kulturgemeinschaften, Militär- und Politikgeschichte, Archäologie, Ornithologie, Säugetierforschung, Ichthyologie, wirbellose Zoologie, Botanik, Geologie, quaternäre Paläontologie und quaternäre Umwelt. Ein Besuch des Royal Alberta Museum lohnt sich auf jeden Fall.

Spannende Einblicke in die Vergangenheit des heutigen Alberta. Galerie der Ahnen. Foto Image courtesy of the Royal Alberta Museum
Spannende Einblicke in die Vergangenheit des heutigen Alberta. Galerie der Ahnen. Foto Image courtesy of the Royal Alberta Museum

Art Gallery of Alberta

Einer der Sehenswürdigkeiten Edmontons. Ein abendlicher Blick auf das wunderschöne Gebäude der Art Gallery of Alberta in Edmonton. Foto Edmonton Tourism
Ein abendlicher Blick auf das wunderschöne Gebäude der Art Gallery of Alberta in Edmonton. Foto Edmonton Tourism

Ein Highlight und Must-See für alle Kunstfreunde ist die Art Gallery of Alberta, eine öffentliche Kunstgalerie in Edmonton. Die Sammlung der früheren Edmonton Art Gallery umfasst mehr als 6000 Kunstwerke, von historisch bis modern, Werke der Malerei, Skulpturen, Installationen und Fotografien von Künstlern aus Kanada und aller Welt. Neben einer dauerhaften Ausstellung zeigt die AGA, wie die Art Gallery of Alberta kurz genannt wird, auch temporäre Ausstellungen sowie Konzeptausstellungen.
Im Jahr 2010 ist die AGA in ein neues, architektonisch sehr gelungenes Gebäude, das von Randall Stout entworfen und gebaut wurde, gezogen. Durch den Neubau wurde die Ausstellungs- und Nutzfläche gegenüber der früheren Galerie verdoppelt. Alleine der Umzug aus dem alten, brutalistisch gebauten Vorgängerbau in den neuen, in weichen Linien gebauten Neubau bescherte der Galerie viele neue Mitglieder und geradezu eine Explosion der Besucherzahlen.

Alberta Aviation Museum

Das kleine aber feine Alberta Aviation Museum lässt die Herzen von Flugzeug-Enthusiasten höher schlagen. Von der Curtiss Stinson Special aus dem Jahr 1917 über das I. Weltkriegsflugzeug aus Deutschland, der Fokker D.VIII bis zum CF-104 Starfighter werden hier Flugzeuge im Original und als Replika gezeigt. Beheimatet ist das Museum im letzten erhaltenen Hangar des British Commonwealth Air Training Plan (BCATP) im Zweiten Weltkrieg. Das Alberta Aviation Museum ist auch Heimat für verschiedene Gruppen, unter anderem die 504 Blatchford Field Squadron, die Royal Canadian Air Cadets, die Royal Canadian Army Cadets sowie die Wing – Air Force Association of Canada.

Alberta Railway Museum

Die Fahrten mit den historischen Zügen des Alberta Railway Museum erfreuen sich großer Beliebtheit. Foto Alberta Railway Museum
Die Fahrten mit den historischen Zügen des Alberta Railway Museum erfreuen sich großer Beliebtheit. Foto Alberta Railway Museum

Auch für Eisenbahnfreunde hat die Stadt Edmonton etwas zu bieten. Das Alberta Railway Museum ist das drittgrößte Eisenbahnmuseum in Kanada und beherbergt in erster Linie Lokomotiven und Waggons der Canadian National Railways, der Canadian Northern Railway sowie der Northern Alberta Railways. Das Museum beherbergt auch historische Eisenbahnbauten wie die St. Albert Station aus dem Jahr 1909. Das Museum wird in den Sommermonaten betrieben, neben der Besichtigung der Exponate bietet das Team des Museums an den kanadischen Feiertagen auch Fahrten mit fahrbereiten historischen Zügen an.

Kathedralbasilika St. Josef

Nach einem ereignisreichen Tag in der wunderschönen Stadt Edmonton ankommen, abschalten und in sich gehen, wo ginge das besser als in einer Kirche. Besucht mit uns die Kathedralbasilika St. Josef (englisch St. Joseph’s Basilica), die unter dem Patrozinium des Heiligen Josef von Nazareth steht.
Der Bau der Kathedralbasilika war alles andere als einfach, bereits im Jahr 1913 entstand die Pfarrei St. Josef und im Jahr 1925 wurde der Bau der Kirche verkündet. Zwei Weltkriege und die Depression verzögerten den Bau und die Pfarrei musste sich verschulden. So konnte zunächst nur die Krypta fertiggestellt werden. Erst im Jahr 1960 wurde beschlossen die Kirche mit dem Bau der oberen Ebene fertigzustellen. Am 1. Mai 1963, dem Fest des Heiligen Josef dem Arbeiter wurde die Kirche geweiht. Papst Johannes Paul II. verlieh der Kathedralbasilika St. Josef den Titel einer Basilica minor.
Gebaut wurde die Kirche als dreischiffige Basilika ohne Kirchturm. Die zuerst gebaute Kryptakirche befindet sich unter dem Altarraum. Eine besondere Ausstattung der Basilika stellen 60 Bleiglasfenster dar, die die Zwölf Apostel, alttestamentarische Figuren sowie weitere biblische Szenen zeigen.

Damit endet eine Reise zu 14 wunderbaren Sehenswürdigkeiten in Edmonton, der lebendigen Stadt am North Saskatchewan River. Wir hoffen, ihr findet in diesem Artikel Ideen und Inspirationen für euren Besuch in der Hauptstadt der Provinz Alberta.


Aktivitäten und Touren, die man in Edmonton unternehmen kann

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Alfred Pradel

Alfred Pradel

Alfred Pradel (apr), arbeitet seit vielen Jahren als Freier Journalist für Tageszeitungen, Magazine und andere Publikationen. Seit vielen Jahren ist er Kanada eng und freundschaftlich durch viele persönliche Kontakte verbunden. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Ontario setzte er den ersten Interkulturellen Austausch von Sportlern um.
Alfred Pradel betrachtet auf Faszination Kanada den Tourismus, den Lifestyle im zweitgrößten Land der Erde, aber auch wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Themen.

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