Faszination Kanada

Wasserwege in und durch die Wildnis: Flüsse im Yukon

Dicker Fang: 360° Kanada-Autor unterwegs auf den Flüssen des Yukon
Unterwegs auf den Flüssen des Yukon (c) Berthold Baumann

Dritter und letzter Teil der Kanufahrt über die Flüsse des Yukon Territoriums. Berthold Baumann war mehrere Wochen unterwegs und hat wundervolle, einsame Momente erlebt.

Die Fahrt auf dem South McQuesten River war klasse: Der Fluss, glasklar, ist sechs bis zehn Meter breit und bietet viele Biegungen, hinter denen sich alles mögliche verbergen kann. Bei den ersten engen Kurven geriet ich schon mal ins Kehrwasser oder landete unplanmäßig am Ufer. Das Wetter war schön: klar und kalt. In der Nacht, sie begann mittlerweile gegen 21 Uhr, gefror das Spülwasser in der Pfanne und das Zelt war mit Raureif überzogen. Nach dem Spülen und Waschen musste ich meine Finger aufwärmen. Abends trank ich jedoch mit ruhigem Gewissen Kakao mit Rum, es war ja schließlich kalt.

Eines Morgens wurde ich von Hunderten oder sogar Tausenden hellen, trompetenden Schreien geweckt. Ich sprang aus dem Zelt, doch die Ursache konnte ich erst nach einer ganzen Weile lokalisieren. Riesige Kranichgeschwader in Keil-, Pfeil- und Kettenformationen überflogen das Territorium Yukon auf ihrem Weg nach Süden. Manchmal lösten die Vögel ihre Formation auf, kreisten in einem wilden Pulk am Himmel und es dauerte teilweise eine halbe Stunde, bis sie wieder zu der richtigen Aufstellung fanden und ihren Südkurs fortsetzten. Den ganzen Tag über und auch an den beiden folgenden Tagen genoss ich dieses gewaltige Naturschauspiel.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter redaktion@360grad-medien.de.

Wasserwege in und durch die Wildnis: Flüsse im Yukon
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Julia Schoon

Als Reporterin ist Julia Schoon in ihrem Element: Lieblingsthemen der freien Journalistin sind Berlin, Menschen und Reisen. Im Sommer 2010 verbrachte sie zwei Monate in Kanada, sechs Wochen davon lebte sie in Calgary. Auf ihren Recherchen lernte sie in den Drumheller Badlands, dass Bio-Repellent Moskitos kein bisschen abschreckt, in Vancouver, dass „gay the new black“ ist, und auf der Calgary Stampede, dass man so ziemlich alles frittieren kann.

http://www.julia-schoon.de

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