Faszination Kanada

Schneeschuhwandern auf der Bruce Peninsula

Snowshoe Bruce Peninsula
Wanderung mit Ausblick: auf der Bruce Peninsula (c) Explore The Bruce

Im Sommer meint man auf der Bruce Peninsula oft am Meer, ja gar in der Karibik zu sein – so leuchtend blau ist das Wasser des Huron-Sees, das sich an den Stränden bricht, und so weit entfernt das andere Ufer. Für einen phantastischen Ausblick sorgt eine unglaubliche, hunderte Kilometer lange Klippe („Niagara Escarpment“ genannt), die an der Spitze der Bruce Peninsula beginnt und sich bis zu den  Niagarafällen erstreckt und noch weiter in die USA). Auf ihr entlang führt ein Wanderweg, der immer wieder Panoramablicke über den fünftgrößten See der Welt ermöglicht. Hin und wieder führen Trampelpfade hinunter ans Wasser, entlang des Weges liegen auch einige sehenswerte Grotten.

Das Tolle an der Bruce Peninsula: Sie liegt nur drei Autostunden von Toronto entfernt – aber die meisten Touristen machen lieber einen Ausflug in die andere Richtung, zu den weltberühmten Wasserfällen. So hat man die Halbinsel selbst im Sommer fast für sich. Und im Winter trifft man praktisch nur Einheimische, die hier noch ein bisschen gemütlicher und freundlicher zu sein scheinen.

Ein guter Grund für einen Tagesausflug von Toronto aus: eine Schneeschuhwanderung! Explore the Bruce hat eine Broschüre herausgegeben, die es Individualtouristen leicht macht, die schönsten Flecken zu entdecken: Sie empfiehlt die fünf schönsten Wanderrouten und die besten Restaurants für danach und listet auch Schneeschuhverleihe. Die Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Und wer danach feststellt, dass er mehr als nur einen Tagesausflug auf die Bruce Peninsula machen möchte: Es werden auch B&Bs und Hotels empfohlen.

Schneeschuhwandern auf der Bruce Peninsula
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Julia Schoon

Als Reporterin ist Julia Schoon in ihrem Element: Lieblingsthemen der freien Journalistin sind Berlin, Menschen und Reisen. Im Sommer 2010 verbrachte sie zwei Monate in Kanada, sechs Wochen davon lebte sie in Calgary. Auf ihren Recherchen lernte sie in den Drumheller Badlands, dass Bio-Repellent Moskitos kein bisschen abschreckt, in Vancouver, dass „gay the new black“ ist, und auf der Calgary Stampede, dass man so ziemlich alles frittieren kann.

http://www.julia-schoon.de

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