Faszination Kanada

Per Fahrrad von Toronto nach Halifax

Idyllisch: Zeltplatz am See auf der Radtour von Toronto nach Halifax
7250 Kilometer mit dem Fahrrad durch grandiose Natur (c) Reinhard Pantke

Bei Reinhard Pantke steht die letzte Etappe an: Er radelt durch Ontario, Québec, New Brunswick und Nova Scotia. Nach 7250 Kilometern hat er sein letztes Ziel, Halifax, erreicht.

Die große Einsamkeit von Northern Ontario liegt erstmal hinter mir. Der Verkehr nimmt ab Sault Ste Marie merklich zu, da dort mehrere Highways zusammenlaufen und gebündelt auf dem Trans Canada Highway nach Osten führen. Anfangs ist der Highway sogar vierspurig, später wird er zweispurig. Da es keinen Seitenstreifen zum Radeln gibt, kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen, wenn die Wohnwagen mit hauchdünnem Abstand passieren.

Die Landschaft hat sich verändert: Erstmal seit dem Verlassen der Prärie sehe ich wieder Kühe und Schafe auf den Wiesen. Die ersten Getreidefelder seit ich weiß nicht wie vielen Kilometern! Viele Farmhäuser sehen wesentlich älter aus als noch vor ein paar Kilometern, wahrscheinlich war die Ostseite des Lake Superior lange Zeit eine Siedlungsgrenze, die man nicht überschritt.

Am Morgen bietet mir ein Amerikaner einen kurzen Bootsausflug an. Am Ufer des North Channel liegen unzählige Anwesen, die man nur mit dem Boot erreichen kann. Die teils riesigen Häuser werden zumeist von reichen Amerikanern als Feriendomizil genutzt. Das Boot prescht zeitweise mit über 70 Stundenkilometern übers Wasser, mein Gastgeber scheint es sichtlich genießen, sein Power-Boot vorzuführen. Ich bin froh, dass er sich auskennt, denn aus dem Wasser ragen kaum sichtbar unzählige Felsen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „360° Kanada“. Das Heft ist ab 8. März im Zeitschriftenhandel erhältlich oder direkt bestellen unter redaktion@360grad-medien.de.

Per Fahrrad von Toronto nach Halifax
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Julia Schoon

Als Reporterin ist Julia Schoon in ihrem Element: Lieblingsthemen der freien Journalistin sind Berlin, Menschen und Reisen. Im Sommer 2010 verbrachte sie zwei Monate in Kanada, sechs Wochen davon lebte sie in Calgary. Auf ihren Recherchen lernte sie in den Drumheller Badlands, dass Bio-Repellent Moskitos kein bisschen abschreckt, in Vancouver, dass „gay the new black“ ist, und auf der Calgary Stampede, dass man so ziemlich alles frittieren kann.

http://www.julia-schoon.de

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