Faszination Kanada

Bären beobachten mit Profis

Schwimmende Grizzlys im Knight Inlet (c) Tourism BC
Schwimmende Grizzlys im Knight Inlet (c) Tourism BC

Wenn man auf Straßen in den kanadischen Rockies unterwegs ist, gerät man immer wieder unverhofft hinein: Baer Jams. Bären-Stau – so nennen die Einheimischen die Autoschlangen, die sich bilden, wenn Touristen am Straßenrand einen Bären entdecken und anhalten. Viel sieht man dabei in der Regel nicht, die Bären verschwinden meist schnell wieder im Unterholz. Es kommt daher immer wieder vor, dass Touristen, allen Warnungen zum Trotz, aus ihren Autos aussteigen und sich den ach so süßen Tieren bis auf wenige Meter nähern, um ein besseres Foto schießen zu können – und dabei völlig vergessen, wie gefährlich sie sind.

Ganz anders läuft die Bären-Beobachtung, wenn man sich von Profis begleiten lässt: Sie wissen, wie man sich zu verhalten hat, um weder sich selbst noch den Bären zu gefährden. Wer sich Marg Leehane und Tom Rivest von Great Bear Nature Tours aussucht, kommt dazu noch in den Genuss einer ganz besonderen Unterkunft: Die beiden leben seit 1999 auf einer Floating Lodge im Smith Inlet, rund 50 Flugmeilen von Port Hardy, und zwar das ganze Jahr über. Maximal zehn Gäste können die beiden beherbergen. Tom ist Biologe und erfahrener Wilderness-Guide, der „seine“ Bären kennt wie kein Anderer.

Wer es doch auf eigene Faust versuchen will (und sich über das richtige Verhalten im Falle einer Bären-Begegnung informiert hat!), kann sich in Lisa Richardsons Blog Tipps holen, wo man rings um Whistler am ehesten Mister Petz begegnet.

Unter anderem an folgenden Orten gibt es in British Columbia Bären-Touren:

Wenn Sie weitere Empfehlungen haben, verraten Sie sie uns in den Kommentaren!

Bären beobachten mit Profis
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Julia Schoon

Als Reporterin ist Julia Schoon in ihrem Element: Lieblingsthemen der freien Journalistin sind Berlin, Menschen und Reisen. Im Sommer 2010 verbrachte sie zwei Monate in Kanada, sechs Wochen davon lebte sie in Calgary. Auf ihren Recherchen lernte sie in den Drumheller Badlands, dass Bio-Repellent Moskitos kein bisschen abschreckt, in Vancouver, dass „gay the new black“ ist, und auf der Calgary Stampede, dass man so ziemlich alles frittieren kann.

http://www.julia-schoon.de

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