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Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 25+26/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News 25+26/2017

Neuigkeiten aus Kanada – Canada News im

Kanada-Newsletter 25+26/2017, 27. Juni 2017

  • Kanada stärkt Transgender-Rechte
  • Margaret Atwood erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
  •  Kanada richtet Entwicklungspolitik auf Frauen und Mädchen aus
  • Deutschland und Kanada – Offene Gesellschaften in Zeiten steigender Migration
  • Experten aus dem Ausland: Schneller zum Arbeiten nach Kanada
  • Kanadischer Nationalfeiertag 2017 in Berlin
  • Deutsche und kanadische Geowissenschaftler feiern Zusammenarbeit
  • Accueil Plus nimmt Studierende in Montréal in Empfang
  • K+S startet früher in die Produktion
  • Kanadische Künstler auf der documenta 14
  • eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada
  • Termine
  • Kunst aus Kanada in Deutschland

Kanada stärkt Transgender-Rechte

Justin Trudeau hat seit Beginn seiner Amtszeit keinen Zweifel daran gelassen, wie wichtig ihm die Vielfalt Kanadas und auch die sexuelle Selbstbestimmung aller Kanadier ist. Nun hat seine Regierung ein neues Gesetz erlassen, dass die Rechte von Transgender-Personen stärkt und sie umfassend vor Benachteiligung schützt.

Transgender sind Menschen, deren Geschlechtsidentität oder aber deren Geschlechtsrolle von ihrem Geburtsgeschlecht beziehungsweise von ihren körperlichen Geschlechtsmerkmalen abweicht. Konkret kann es sich um Personen handeln, denen bei ihrer Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde, die sich aber als Männer fühlen oder eben umgekehrt. Transgender umfasst aber auch Menschen, die eine eindeutige Zuweisung eines Geschlechts für sich persönlich ablehnen.

Der Alltag kann für Transgender Probleme mit sich bringen. So wird ihnen beispielsweise häufig der Zutritt zu entsprechenden Umkleidekabinen oder Toiletten verweigert, weil ihre körperlichen Geschlechtsmerkmale nicht unbedingt zu ihrer Geschlechtsidentität passen. Auch die Unterbringung in Schlafsälen – in Gefängnissen zum Beispiel – ist für Transgender häufig ein Kampf.

Das neue Gesetz in Kanada soll diese Probleme aus der Welt schaffen. So sollen in Zukunft mehr staatliche Einrichtungen geschlechtsneutrale Toiletten einführen; auch die Unterbringung von Gefängnisinsassen nach Geschlechtsidentität wird festgeschrieben. Ausweise können in Zukunft statt auf den Eintrag „männlich“ und „weiblich“ auch auf ein drittes, „neutrales“ Geschlecht ausgestellt werden.

Dass Transgender-Rechte nicht nur von oben verordnet, sondern in Kanada gelebte Realität sind, ergab eine Umfrage des Angus Reid Institutes zum sogenannten Bill C-16 im Herbst 2016. Eine überwältigende Mehrheit von 84 Prozent der Befragten sprachen sich für ein Antidiskriminierungsgesetz zur Stärkung von Transgender-Personen aus.

Margaret Atwood erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood wird dieses Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Die 1939 geborene Atwood gilt als eine der wichtigsten und erfolgreichsten Autorin Kanadas. Ihre Bücher – Romane, Kurzgeschichten, Essays, Drehbücher und Kinderbücher – sind in mehr als 30 Sprachen erschienen. Ihre bekanntesten Bücher dürften „Der Report der Magd“ sein, ein dystopischer Roman, der 1985 erschien, und die Endzeit-Trilogie „Oryx und Crake“ (2003), „Das Jahr der Flut“ (2009) und „Die Geschichte von Zeb“ (2013.

In der Begründung des Börsenvereins hieß es, dass Atwood in „ihren Romanen und Sachbüchern immer wieder ihr politisches Gespür und ihre Hellhörigkeit für gefährli­che unterschwellige Entwicklungen und Strömungen“ gezeigt habe. „Durch sie“, so hieß es weiter, „erfahren wir, wer wir sind, wo wir stehen und was wir uns und einem friedlichen Zusammenleben schuldig sind.“

Der Friedenspreis wird jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben und zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse verliehen. Geehrt wird eine Person, die „durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat.

Kanada richtet Entwicklungspolitik auf Frauen und Mädchen aus

Frauen und Mädchen werden im Zentrum von Kanadas Entwicklungspolitik stehen. Das geht aus einer Erklärung der kanadischen Entwicklungsministerin Marie-Claude Bibeau hervor, die in der zweiten Juniwoche die Grundzüge der mit großer Spannung erwarteten Neuausrichtung vorstellte. Mindestens 80 Prozent der Gelder sollen bis 2022 für mehr Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung von Frauen- und Mädchenrechten eingesetzt werden, erklärte die Ministerin.

„Wir können aus dem Teufelskreis der Armut nicht entkommen, wenn wir die Hälfte der Menschheit zurücklassen“, sagte Bibeau. Daher werden in den kommenden fünf Jahren rund 150 Millionen Dollar aus dem bestehenden Budget für sogenannte Leadership-Programme für Frauen in Entwicklungsländern ausgegeben. Die Hälfte sämtlicher Gelder, die für bilaterale Programme zur Verfügung stehen, sollen an Länder Afrikas südlich der Sahara gehen.

Deutschland und Kanada – Offene Gesellschaften in Zeiten steigender Migration

Wir leben in einer Zeit mit steigender Migration, aber auch zunehmender Skepsis gegenüber Einwanderung. Kanada und Deutschland gehören in Nordamerika und Europa zu den wenigen Ländern, die noch offen für Einwanderung und Geflüchtete sind. Was sind die Faktoren, die die Offenheit einer Gesellschaft im Umgang mit ethnischer und religiöser Vielfalt bewahren?

Ratna Omidvar und Aladin El-Mafaalani haben auf diese Frage Antworten aus der Perspektive ihrer Länder gegeben.

Ratna Omidvar ist Mitglied des Kanadischen Senats, ist Gründerin und Direktorin des Think-tanks Global Diversity Exchange (GDX) an der Ryerson Universität (Toronto) und Expertin im Bereich Migration und Vielfalt. 2014 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz für ihr zivilgesellschaftliches Engagement und ihren Einsatz für die deutsch-kanadischen Beziehungen.

Aladin El-Mafaalani ist Professor für Politikwissenschaft und politische Soziologie an der Fachhochschule Münster, beschäftigt sich mit Migrationsforschung sowie Bildungs- und Sozialpolitik. Er wurde 2013 mit dem renommierten Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien ausgezeichnet.

Hören Sie den Mitschnitt einer Diskussionsveranstaltung, die am 26. April in der Botschaft von Kanada stattgefunden hat: http://www.cbc.ca/radio/ideas/us-and-them-diversity-division-and-a-world-of-difference-1.4090262

Experten aus dem Ausland: Schneller zum Arbeiten nach Kanada

Mitte Juni hat Kanada ein „Schnellspur-Programm“ für ausländische Experten gestartet. Das „Global Talent Stream“-Programm soll Technik-Firmen schneller zu gut ausgebildeten Fachkräften verhelfen.

Statt ein ganzes Jahr soll es laut Regierungsaussagen nur noch zwei Wochen dauern, bis ausländische Experten eine Arbeitserlaubnis und eine begrenzte Aufenthaltserlaubnis erhalten. Allerdings müssen die Firmen bei der Antragsstellung nachweisen, dass für den Job kein Kanadier zur Verfügung steht und die kanadische Wirtschaft von der Einstellung eines ausländischen Experten profitiert.

Das Programm erlaubt es ausländischen Fachkräften und Wissenschaftlern allerdings auch, auch ohne Arbeitserlaubnis bis zu 30 Tage in Kanada zu arbeiten.

Kanadischer Nationalfeiertag 2017 in Berlin

Am 1. Juli 2017 wird Kanada 150 ­– und Berlin feiert mit! Die große Canada Day Party findet im BRLO Brwhouse am Samstag, den 1. Juli von 12 Uhr mittags bis in den späten Abend statt. Auf der Bühne treten eine Reihe von kanadischen Stand-Up Comedians auf, darunter Ben MacLean, Nadja Sayej, Brittni Bowering, Brad Richards sowie Daniel-Ryan Spaulding. Zum musikalischen Programm des Abends gehören die Akkordeonistin Miss Natasha Enquist, der Montrealer Singer/Songwriter Mark Bérubé und die kanadische Band „The Hidden Cameras“ als Highlight der Veranstaltung.

Kanadisches Craft Beer, Poutine, Muffins & Brownies sowie Köstlichkeiten aus original kanadischen wilden Blaubeeren machen den Tag zu einem kulinarischen Erlebnis. Am Nachmittag können Kinder unter der Anleitung von TIM’S Kanadischen Backwaren einen riesigen Maple-Leaf Kuchen dekorieren. Ein Podiumsgespräch zum Thema kanadisches Business in Berlin bietet food for thought. Am Abend findet eine Tombola mit großartigen Preisen statt, darunter ein Wochenende in der Uckermark, sowie eine Flugreise für zwei Personen mit Air Canada Rouge von Berlin nach Toronto und zurück. Viele weitere Gewinne werden u.a. bereitgestellt von PAUL DAVIS, der Berlasco Sprachschule und der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft. Die Erlöse der Tombola gehen zugunsten einer kanadischen Wohltätigkeitsvereinigung.

Der Eintritt ist frei, Speisen und Getränke werden auf Selbstzahler-Basis angeboten. Das BRLO Brwhouse befindet sich am Gleisdreieckpark in der Schöneberger Str. 16, 10963 Berlin. Weitere Informationen zum genauen Programmablauf finden sich auf www.canada150.de und facebook https://www.facebook.com/canadadayberlin

Canada Day 2017 in Berlin wird organisiert von The Poutine Kitchen und BRLO Brwhouse in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Kanada in Deutschland und der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft e.V. (DKG). Die Veranstaltung wird ermöglicht dank der freundlichen Unterstützung von Canada Life, Air Canada, TIM’S Kanadische Backwaren, Steamworks Brewing, PAUL DAVIS, Wilde Blaubeeren aus Kanada, Investor Center Uckermark, Tourismus Agentur Uckermark, Bauernkäserei Wolters, Berlasco Sprachschule, 360° Kanada, Designagentur SG_JM, Jennifer Dummer – Québecer Kulturvermittlung und International Experience Canada.

Deutsche und kanadische Geowissenschaftler feiern Zusammenarbeit

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) arbeitet bereits seit Jahrzehnten mit dem staatlichen geologischen Dienst Kanadas, Canada’s Geological Survey (GSC) zusammen. Im Jahr 1992 begannen die beiden Partner ihr CASE-Projekt. CASE steht für Circum-Arctic Structural Events; das Projekt untersucht die Geologie, die gesteinskundliche und geochemische Zusammensetzung arktischer Vulkane und betreibt aeromagnetische Studien von Gebieten im ewigen Eis.

Zum Start von CASE 19, der 19. gemeinsamen Expedition, und zum 175. Jubiläum der GSC veranstalten die beiden Partner eine Feier in Ottawa, an der auch der Botschafter Deutschlands in Kanada, Werner Wnendt, teilnehmen wird. Die Feier findet am Mittwoch, den 28. Juni 2017 in der Deutschen Botschaft statt.

Accueil Plus nimmt Studierende in Montréal in Empfang

Studieren im Ausland ist ein Abenteuer und ein großes Erlebnis. Damit die Zeit in Kanada für Studierende in Québec gut beginnt, gibt es „Accueil Plus“. Am Montréaler Flughafen werden die neuen Studierenden in Empfang genommen. Wichtige Unterlagen wie die Studienerlaubnis können schon im Vorfeld eingereicht werden, was die Formalitäten bei der Einreise ins Land deutlich vereinfacht. Ein eigener Empfangsservice informiert die Neuankömmlinge über ihren Aufenthalt in Québec.

Darüber hinaus ist einen ganzen Monat lang vom 7. August bis zum 7. September jeweils von Montag bis Donnerstag die „Information Booth“ besetzt mit Studierenden, die schon länger in Québec leben und den Neuen alles über die Stadt Montréal, ihre Einwohner, ihre Kultur, den öffentlichen Nahverkehr und vor allem über die jeweiligen Hochschulen erzählen. Von dort aus können darüber hinaus die Angehörigen über die gute Ankunft informiert werden. Und – natürlich – steht auch kostenloses Wlan bereit.

Die Website zum Service: http://www.accueilplus.ca/ (Französisch) und http://www.accueilplus.ca/?lang=en (Englisch).

K+S startet früher in die Produktion

Der deutsche Düngemittelhersteller K+S aus Kassel hat zwei Wochen früher als geplant mit der Produktion in seinem neuen Werk in Kanada begonnen. Die erste Tonne Kali aus Bethune wurde schon bis Mitte Juni statt erst Ende Juni fertiggestellt. Bis Ende dieses Jahres sollen es insgesamt 700.000 Tonnen werden.

Mit dem Bau der Bethune-Mine wurde ziemlich genau vor fünf Jahren im Süden der kanadischen Provinz Saskatchewan begonnen. Der unter dem Namen Legacy-Projekt gestartete Neubau war das erste neue Kaliwerk seit mehr als 40 Jahren in dieser Provinz.

Kanadische Künstler auf der documenta 14

Vier kanadische Künstlerinnen und Künstler stellen dieses Jahr bei der documenta 14 aus. Die Show in Athen lief bis zum 16. Juni, die documenta in Kassel hat am 10. Juni eröffnet und ist noch bis zum 17. September zu sehen. Aus Kanada mit dabei sind Rebecca Belmore, Banu Cennetoğlu, Moyra Davey und der im März verstorbene Künstler Beau Dick. Darüber hinaus sind im d14-Rahmenprogramm „TV Politics“ Alanis Obomsawin und Isuma Productions zu sehen. Teil des Rahmenprogramms „Under the Mango Tree“ ist die Wood Land School.

Integration: Streethockey-Turnier in Berlin

In Berlin findet am 15. Juli ein „Interkulturelles Streethockey-Turnier“ statt. Organisiert wird es vom Kanadier Ben Froese, der mit diesem Turnier nicht nur dem kanadischen Volkssport frönt, sondern der auch eine politische Botschaft vermitteln will. Nach der Aufnahme von mehr als einer Million Flüchtlinge im Jahr 2015 steht Deutschland vor der Herausforderung, die neuen Mitbürger bei der Integration zu unterstützen. Ziel des Turniers ist es, Neu- und Altbürger miteinander bekannt zu machen und durch den Sport eine kreative Lösung für Integration zu finden.

„Wir sind begeistert, dass wir durch den Sport verschiedene Bevölkerungsgruppen zusammenbringen können“, sagt Froese. Leute, die normalerweise nichts miteinander zu tun hätten, bekämen durch das Turnier die Gelegenheit dazu.

Froese geht es darum, „eine multikulturelle Atmosphäre“ zu schaffen, indem in jedem Team Leute unterschiedlicher Herkunft zusammenspielten. Veranstaltet wird das Turnier auf dem Tempelhofer Feld. Auf der Landebahn in der Nähe des Haupteinganges an der Oderstraße wird es drei Spielfelder geben.

Die Spieler treffen sich um 11 Uhr. Die Siegerehrung ist für den Nachmittag vorgesehen. Begleitet wird das sportliche Event von Flüchtlingen, die in mehreren Zelten Speisen aus ihren Herkunftsländern anbieten.

Die Anmeldung zum Turnier ist kostenlos, es müssen sich jedoch alle Spieler über die Facebookseite registrieren (indem sie unter „Veranstaltungen“ auf „Teilnehmen“ klicken): www.facebook.com/berlinstreethockey. Weitere Infos gibt es unter street.hockey.rixdorf@gmail.com.

eTA: Neue Einreiseregelungen für Kanada

Kanada führt eine elektronische Einreise-Erlaubnis (electronic Travel Authorization, eTA) ein. Sie gilt verbindlich für alle Bürger aus Staaten, die kein Visum für Kanada benötigen. All diese müssen eine eTA einholen, die gegen eine Gebühr von derzeit 7 kanadische Dollar im Internet beantragt werden kann.

Die Regelungen gelten für:

  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Kanada haben (permanent residents). Sie benötigen keine eTA, müssen aber ihre permanent resident card bei Einreise vorweisen.
  • Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in den USA haben (U.S. permanent residents). Sie benötigen eine eTA und ihre U.S. Green Card zur Einreise nach Kanada.
  • Studenten und ausländische Arbeitskräfte aus Ländern mit eTA-Pflicht, die ihr Studenten- oder Arbeitsvisum vor dem 1. August 2015 erhalten haben und die ihre Ein- und Ausreise nach und von Kanada per Flugzeug planen. Sie benötigen eine eTA.
  • Kanadier, die neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die Staatsbürgerschaft eines von der Visumspflicht befreiten Landes besitzen. Sie brauchen keine eTA, sollten aber bei ihrer Einreise ihren kanadischen Pass mitführen!

Die Formulare finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Die Formulare stehen nur auf englisch und französisch zur Verfügung; es gibt allerdings eine deutsche Ausfüllhilfe: http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf
Antragsteller müssen einige Angaben zur eigenen Person machen, die anschließend mit den Datenbanken der kanadischen Behörden abgeglichen werden. In der Regel wird die Einreisegenehmigung innerhalb kürzester Zeit danach erteilt – die kanadische Regierung verspricht, dass es in den allermeisten Fällen nur wenige Minuten dauern wird. Die erteilte Genehmigung wird elektronisch mit dem Reisepass verlinkt und gilt bis zu fünf Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses, sollte dieser vor der Fünfjahresfrist auslaufen.

Weitere Informationen zu den eTA-Regelungen finden sich hier: http://www.cic.gc.ca/ftp/eta/pdf/factsheet-feuilleinfo/german-low.pdf

Termine

29. Juni – Tübingen – „150 Jahre Kanada: Von der Kolonie zur Nation“ Vortrag von Prof. Dr. Udo Sautter, Deutsch-Amerikanisches-Institut, Karlstr. 3, 72072 Tübingen, 20:00 Uhr. Eintritt: 6 €, erm. 3 €, weitere infos unter www.dai-tuebingen.de

30. Juni bis 2. Juli – Berlin – DKG-Jahrestreffen 2017 – 150 Jahre Kanada. Freitag, 30. Juni, ab 19:00 Uhr „Warm-up“-Treffen aller DKG-Mitglieder, die schon in Berlin (eingetroffen) sind. Treffpunkt: Lindenbräu (im Sony Center), Bellevuestr. 3, 10784 Berlin. Samstag, 1. Juli: 13.00-14.00 Uhr: Lunch (3-Gänge Buffet) im Restaurant der Urania Berlin e. V. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin. Kostenbeitrag 21 € / Person. 14.00-15:30 Uhr: Mitgliederversammlung in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin, im „Einsteinsaal“. Ab 17:30 Uhr: Canada Day Reception in der Botschaft von Kanada. Adresse: Leipziger Platz 17, 10117 Berlin. Offizieller Festakt mit anschließendem Buffet. (ab 17 Uhr Einlass und Sicherheitskontrollen): 40 € / Person für Mitglieder-Einzelperson; 75 € / Paar für Mitglieder-Paare; 50 € / Person für Nicht-Mitglieder; 30 € für Mitglieder-Studenten. DKG-Werkstudenten des Jahres 2017 frei. Anschließend Canada Day Party im BRLO BRWHOUSE. Adresse: Schöneberger Straße 16, 10963 Berlin (U-Bahnhof Gleisdreieck, U1 & U2) . Sonntag, 2. Juli: 10:40-12:40 Uhr: Führung durch Schloss und Park von Sanssouci in Potsdam. Treffpunkt: Potsdam, Besucherzentrum an der Historischen Mühle. Preis für Eintritt, Führung und Fotoerlaubnis: 12 € p. P. (an die DKG zu zahlen). 11:15-12:15 Uhr: Führung durch Gemäldegalerie in Berlin: „Best of Gemäldegalerie“. Treffpunkt: Matthaikirchplatz, 10785 Berlin. Preis für Führung: 4 € p. P. (an die DKG zu zahlen) Hinzu kommt der (individuelle) Eintrittspreis p. P., der an der Kasse vor Ort zu zahlen ist!!! (Hier gibt es Ermäßigung für Studenten)

1. Juli – Berlin – Canada Day 2017 ab 12 Uhr BRLO Brwhouse am Gleisdreieckpark in der Schöneberger Str. 16, 10963 Berlin. Weitere Informationen zum genauen Programmablauf finden sich auf www.canada150.de

1. Juli – Berlin – Die Berliner NGO Restlos Glücklich lädt ein zur Feier des Canada Days. Der „Original Canadian Lumberjack Brunch“ beginnt um 10 Uhr in den Räumen in der Kienitzer Str. 22, 12053 Berlin. http://restlos-gluecklich.berlin/events/the-great-canadian-lumberjack-brunch. https://www.facebook.com/events/461244160892149/

1. Juli – Wentorf – Canada-Day-BBQ des MapleTable®. Die Feier beginnt um 16 Uhr in Wentorf „Zur Alten 16“. Hamburger Landstraße 28b, www.zuralten16.de. Unkosten pro Person: 25 Euro. Die Getränke müssen selbst bezahlt werden. Verbindliche Anmeldung bis 28.06. unter info@mapletable.de

6. Juli – MapleTable® im Restaurant Safran, Berlinertordamm 4, 20099 Hamburg. Ab 19 Uhr.

11. Juli – Berlin – Der kanadische Autor Omar El Akkad liest aus seinem ersten Roman „American War“, der Ende Juli bei S. Fischer Verlage erscheinen wird (Übersetzung: Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié). Anschließend steht der Autor für Gespräche zur Verfügung. Ort: Botschaft von Kanada am Leipziger Platz 17, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei. Einlass ab 18:30 Uhr. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit und planen Sie genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle am Eingang ein.

15. Juli – Berlin – Streethockeyturnier auf dem Tempelhofer Feld. Ab 11 Uhr. Kostenloste Anmeldung unter www.facebook.com/berlinstreethockey

Kunst aus Kanada in Deutschland

Seit Ende August gibt es auf der Traumstraße zwischen Spatzenberg 9 und 11 in 41061 Mönchengladbach eine Dauerinstallation von Alex Morrison mit dem Titel „Traumstraße“.

Im Juni finden in Deutschland folgende Ausstellung mit Beteiligung kanadischer Künstler statt:

Seit dem 01.06. und noch bis zum 20.08. ist Joshua Schwebel in einer Gruppenausstellung zu sehen im Haus am Lützowplatz, Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V., Lützowplatz 9, 10785 Berlin. www.hal-berlin.de

Seit dem 03.06. stellt Emmy Skensved in einer Gruppenausstellung noch bis zum 07.01.2018 im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe aus. www.zkm.de

Noch bis zum 15.10.: Alice Teichert: Zwischen den Zeilen. Einzelausstellung im St.-Annen-Museum. St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck. www.st-annen-museum.de

Noch bis zum 18.07. ist Oliver Husain in einer Gruppenausstellung in der Kleinen Humboldt-Galerie, Unter den Linden 6, 10117 Berlin. www.kleinehumboldtgalerie.de, zu sehen.

Noch bis zum 1.10.: Abbas Akhavan. Einzelausstellung in der Museum Villa Stuck, Prinzregentenstraße 60, 81675 München. www.villastuck.de

Noch bis zum 15.07.: Emma LaMorte. Ashley Berlin, Oranienstraße 37, 10999 Berlin. www.ashleyberlin.de

Bis 31. Dezember: Lynne Marsh. Gruppenausstellung. Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-126, 10969 Berlin. www.berlinischegalerie.de

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet in Hamburg der MapleTable statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Deichgraf in der Deichstraße 23. Die Kanada-Freunde treffen sich zum gemütlichen Stammtisch mit Themen rund um Kanada. Anmeldung und Informationen unter http://www.mapletable.de oder per E-Mail an info@mapletable.de

Stammtische des Freundeskreises Québec-Deutschland: München: Jeden ersten und dritten Freitag im Simplicissimus, Balanstr. 12. Kontakt: Michaël Constantin (michaelconstantin@hotmail.com, 0176 / 9926 8839. Frankfurt: Jeden letzten Dienstag des Monats, Kontakt: Claudie Mahn (claudie@aqa-online.de). Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) im Aufsturz, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin. Kontakt: Patrick Sawyer (psawyer@gmx.net)

Weitere Termine auf http://www.kanada.de

Impressum
BOTSCHAFT VON KANADA

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und akademische Beziehungen
Redaktion Kanada-Newsletter: Melanie Wieland (newsletter@kanada-info.de), Jennifer Broadbridge, Pressestelle, Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin Tel: (030) 20312-0, Fax: (030) 20312-121
Internet: www.kanada-info.de, www.kanada.de, www.canada.de

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Alfred Pradel

Alfred Pradel

Alfred Pradel (apr), arbeitet seit vielen Jahren als Freier Journalist für Tageszeitungen, Magazine und andere Publikationen. Seit vielen Jahren ist er Kanada eng und freundschaftlich durch viele persönliche Kontakte verbunden. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Ontario setzte er den ersten Interkulturellen Austausch von Sportlern um.
Alfred Pradel betrachtet auf Faszination Kanada den Tourismus, den Lifestyle im zweitgrößten Land der Erde, aber auch wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Themen.

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