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Flora & Fauna in Kanada

Kanada – einzigartige Flora und eine Fauna von beeindruckender Wildheit

Kanada besitzt Gebiete unberührter Natur in gigantischem Ausmaß. Dichte Wälder, Tundren- und Prärielandschaften sowie das Bergmassiv der Rocky Mountains bedecken über die Hälfte von Kanadas 417 Mio. Hektar großen Fläche. Diese Naturgebiete besitzen eine unglaubliche Artenvielfalt der Flora und freilebender Fauna. Die Wälder sind über einen Zeitraum von Jahrtausenden gewachsen und bilden zusammen mit Erde, Wasser und Luft ein Ökosystem, das auch seltenen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum gibt. Das Blatt des Zuckerahorn, der im Herbst mit seiner goldgelben Laubverfärbung im Osten Kanadas das Naturphänomen des Indian Summer hervorbringt, symbolisiert auf der kanadischen Flagge den nordamerikanischen Staat. Im Westen Kanadas leben zwei der beeindruckendsten Lebewesen der Fauna Kanadas, der Schwertwal (Orcinus Orca) und der Grizzly-Bär (Ursus Arctus Horribilis). In stiller Abgeschiedenheit und in Abstimmung mit der Natur sowie unter Führung eines erfahrenen Tourguide kann man diesen Tieren mit dem erforderlichen Respekt näher kommen.

Eisbären und Polarwölfe streifen durch Kanadas Norden

Der Anteil Kanadas Naturlandschaft an den Wildnis-Gebieten der Welt beträgt ca. zwanzig Prozent, die Antarktis nicht mit betrachtet. Dies und Kanadas Umweltanstrengungen ermöglichen vielen bedrohten Tierarten ein Leben in Freiheit. Im Norden grenzt Kanada an das Nordpolarmeer, daher gibt es in diesem Gebiet Eisbären in freier Wildbahn. An die der polare Region fügt sich eine der Tundra ähnliche weitläufige Landschaft an (die zweitgrößte nach Russland). Hier leben die kälteresistenten Moschusochsen, Polarwölfe, Polarfüchse und Polarhasen. Ein ca. 6000 Kilometer langer Abschnitt besteht aus homogenem Nadelwald. Damit besitzt Kanada das größte Waldgebiet der Erde mit Koniferen (Nadelhölzer) wie Tannen, Weymouthkiefern, Fichten, Douglasfichten Darunter ist auch die Engelmannfichte, die bis zu sechzig Meter hoch werden kann. Viele Zugvögel wie Alke, Seeschwalben und Möwen haben im kanadischen Nadelwald auf ihrem ostatlantischen Flug ihr sommerliches Übergangsrevier. In den dunklen Nadelwälder fühlen sich auch Elche, Füchse und Stachelschweine wohl.

Vancouver Island – Tummelplatz der Wale und Grizzly-Bären

Im Knight Inlet Fjord in der Inselwelt der kanadischen Westküste kann man im Mai und September Riesen-Braunbären, die Grizzlys beobachten. Nach dem Winterschlaf ziehen sie mit ihren Jungen zu den saftig-grünen Ufern des Pazifik. Im September locken die Lachsschwärme zwischen Vancouver Island und dem kanadischen Festland Schwertwale, aber auch Seelöwen und Delfine an. Auch die Grizzlybären, die Herrscher der kanadischen Wildnis, lassen sich die nahrhaften Leckerbissen vor dem Winterschlaf nicht streitig machen. Danach wollen auch die schönen Weißkopfseeadler ihren Anteil am Lachsvorrat. Auf Vancouver Island gibt es "Indoor-Regenwälder" in denen exotische Schmetterlinge zu bewundern sind. Die Inseln vor der Pazifikküste sind ein Paradies für Reiher, Falken und Eulen.

Die milde Pazifiküste und Kanadas Westen – tropische Vegetation und Revier der Wale

In den warmen, regenreichen Gebieten der Westküste Kanadas hat sich eine Art Tropenwald gebildet, im dem Farne und die mächtigen Cedar-Bäume (englisch Western Red Cedar) gedeihen. Die Indianer nennen diese immergrünen Bäume „Großer Lebensbaum,“ da sie über eintausend Jahre alt werden können und einen Umfang bis zu fünfzig Metern erreichen. In diesem Regenwald ist auch der seltene Marmelalk heimisch, ein Seevogel, der nur in alten Baumbeständen brüten kann. In die Buchten der kanadischen Pazifikküste ist der Lebensraum der riesigen Schwertwale, die auch als Orcas bekannt sind. Die nördlicheren Regionen in den Cariboo Mountains sind das Refugium der imposanten Berggrizzlys. Leider bieten auch die Rocky Mountains immer weniger Rückzugsgebiete für die Grizzlybären (Industrie, Rohstoffförderung). Weiter südlich, beherbergen die Wälder der wärmeren Region bis zu 5 Millionen Vögel unterschiedlicher Arten, darunter auch der amerikanische Graureiher und die Kanadische Gans. Zum Schutz der Natur wurden in Kanada zahlreiche Nationalparks und Naturreservate geschaffen. Im Buffalo Wood Nationalpark hat das fast ausgestorbene Bison eine Heimat gefunden. Der Westen Kanadas ist auch die Welt des Dickhornschafes.

Im Osten Kanadas – auf den Spuren der Elche und Schwarzbären

In einer Hochlateau-Landschaft die an die nordische Tundra erinnert, leben Elche und Bären. Im Duchesnay Resort kann man Schwarzbären auf einer Aussichtsplattform aus sicherer Entfernung beobachten. Aber auch im Westen Kanadas, in der Gegend um Toby Creek in British Columbia findet man Schwarzbären. Um die Großen Seen gruppieren sich Mischwälder, bestehend aus z.B. Eichen, Ulmen, Tannen und Ahorn. In der Tierwelt sind auch sehr kleine Insekten, die Mücken nicht zu unterschätzen, die im Sommer im Gebiet der Großen Seen zur Plage werden können. Im Südwesten Ontarios trifft man teilweise auf einen Wald mit ausschließlich Laubbäumen. Besonders schön färbt sich im Herbst in den Provinzen Nova Scotia und New Brunswick das Laub des Zuckerahorns, der den golden-rot leuchtenden Indian Summer hervorbringt.

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