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Victoria (BC)

Victoria, Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia

Victoria – eine kanadische Stadt mit dem Flair des British Empire

Die Provinzhauptstadt Victoria liegt im südlichsten Teil von Vancouver Island in British Columbia (Westkanada). Die ca. 330.000 Einwohner zählende Stadt ist längst eine moderne Großstadt, aber nicht zu vergleichen mit den anderen kanadischen Städten.

Das Besondere, der nach der englischen Königin Victoria benannten Stadt, ist ihr britischer „Alt-Welt Charme“ und das milde, sonnige Klima. Mit der sehenswerten Architektur, den gepflegten Garten-und Blumenanlagen und dem Royal British Columbia Museum zieht die untypische kanadische Stadt jährlich bis zu vier Millionen Besucher an.

Victoria ist nach dem britischen Schriftsteller Rudyard Kipling „die englischste Stadt außerhalb von Großbritannien“ und kein Besucher sollte die Tea Time im legendären und schlossähnlichen Fairmont Empress (Art Chateau-Stil) versäumen.

Sehenswürdigkeiten in Victoria

Der natürliche Hafen von Victoria bietet sich als Ausgangspunkt für das vielseitige Sightseeing an. Um die Stadtviertel zu bereisen, bieten sich die Doppeldeckerbusse an.

Viele Sehenswürdigkeiten gruppieren sich um den Inner Harbour, z.B. das im Jahr 1897 erbaute Parliament Building, das im Stil einem britischen Rathaus ähnelt. In dessen Garten befinden sich eine bronzene Statue der Königin Victoria, sowie ein großer, alter Mammutbaum aus Kalifornien.

Vorbei an den Segelbooten und der mit Blumen geschmückten Uferpromenade erreicht man an der Nordseite des Hafens die Altstadt. Der Altstadtkern von Victoria bildet der Market Square. In den Fabriken des ältesten Chinatown Kanadas, wurden zu früheren Zeiten große Mengen Opium hergestellt.

In der belebten Hauptstraße, dem Bastion Square mit vielen Cafés, macht ein Einkaufsbummel Spaß. In den restaurierten Lagerhallen haben Büros und Galerien die früheren Salons und Bordelle abgelöst.

In Victoria gibt es zahlreiche gute Hotels und Restaurants. Das prominente Hotel Empress ist einen Besuch wert, wenn auch nur zu einer Tasse Tee im Kolonialambiente. Die Übernachtungskosten könnten die Urlaubskasse durchaus überstrapazieren.

Victoria – Zeichen der Pionierzeit und britische Lebensart

Der Vorsatz „Royal“ (königlich) sagt bereits aus, dass es sich beim Royal British Columbia Museum um ein besonders sehenswertes Museum handelt. Durch Gegenstände wie z.B. Totempfähle wurde das natürliche Umfeld der Urvölker nachgebildet und ermöglicht ein Eintauchen in die vergangen Pionierzeit.

Bei den zahlreichen Parkanlagen zählen der Beacon Hill Park (Nähe des Stadtzentrums) und der Butchart Garden, ein von einem Zementfabrikanten im Jahr 1904 errichtetes Blumen- und Pflanzenparadies, zu den schönsten in Victoria. Gewundene Wege führen vorbei an einheimischen und exotischen Pflanzen, die mit ihrer Blüte von Mai bis Oktober die Besucher erfreuen. Der Crystal Garden, hinter dem Busbahnhof gelegen, besitzt neben einen Gewächs-und Vogelhaus eine sehr sehenswerte „Tiffany-Glaskuppel.“

Geschichte und Entwicklung

Die Provinz British Columbia – Ziel der britischen Einwanderer

Die Ureinwohner dieses westkanadischen Landstrichs waren die Salish-Indianer. Erst 1842 siedelten sich die ersten Einwanderer an, in der Mehrzahl britischer Abstammung. Nach seiner Rolle als Handelsposten und Zwischenstation für die Goldsucher, blieb Victoria ein militärisches, aber vor allem ein Verwaltungszentrum sowie eine Touristenattraktion. In Victoria leben, im Vergleich zu anderen kanadischen Provinzen, die meisten Einwohner mit britischem Hintergrund.

Heute ist Victoria ein beliebtes Ziel für wohlhabende Pensionäre. Aber mit ihrem Segelhafen und den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten ist die Stadt auch ein faszinierender Ort für junge Leute und Touristen.

Anreise und Klima

Das komfortabelste Transportmittel für eine Reise nach Victoria ist das Flugzeug. Linienflugzeuge fliegen von Seattle oder Vancouver aus den Victoria International Airport (Code YYJ) an. Schon beim Anflug auf Victoria kann der Besucher erkennen, dass es hier die übliche Hochhaus-Skyline nicht gibt.

Eine weitere Besonderheit sind die milden klimatischen Bedingungen mit den zahlreichen Sonnenstunden, die im Winter die Temperaturen nicht unter den Nullpunkt sinken lassen. Ein großer Teil der Touristen sind US-Amerikaner, die es zum Touristenmagneten Westkanadas hin zieht. Von Victoria aus hat man die Möglichkeit, Whale Watching Touren im Pazifik zu unternehmen. Der 1851 – 1864 amtierende Gouverneur von Vancouver Island, James Douglas, beschrieb Vancouver Island und Victoria als „ein Garten Eden in der Wildnis der Nordwestküste.“ Sein Vergleich ist bis heute gültig.

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