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Skagway (Alaska)

Skagway – Tor zu den Klondike-Fields

Die kleine Stadt Skagway, etwa 150 Kilometer von Juneau entfernt, erlangte Berühmtheit während des 19. Jahrhunderts, als zentraler Dreh- und Angelpunkt des Klondike Goldrauschs.

Die Geschichte des Klondike Goldrausch

Skagway, 1987 gegründet, wurde bereits zu prä-kolumbischen Zeiten vom Volk der Tlingit-Indianer, auf Deutsch Koulischen genannt, bewohnt.

Auch der Name Skagway leitet sich aus der Sprache jener Tlingit ab und bedeutet übersetzt etwa „windiger Ort, an welchem weiße Kuppeln das Wasser zieren“.

Über den Zeitraum von 1896 bis 1899 wurden fast 13 Millionen Unzen Gold aus der Region am Yukon gefördert, womit der Klondike Goldrausch als einer der erfolgreichsten seiner Ära gilt.

Durch die starken Temperaturwechsel, das unwegsame Gelände und das plötzliche Auftreten von Seuchen gerade in den Anfangsjahren wurde die Arbeit in den Goldminen stark erschwert.

Auch das Leben der ansässigen Indianer wurde stark beeinflusst: Fast sämtliche Rentiere der Gegend wurden ausgerottet, und auch die Geldwirtschaft wurde so stark in den Vordergrund gedrängt, dass viele der ehemaligen Nomaden sesshaft wurden.

Skagway als Zentrum des Geschehens

Einst die größte Stadt ihrer Zeit, sowie Knotenpunkt des Klondike Goldrausch, leben in Skagway heute nur noch rund 850 Einwohner.

Mit dem 1978 erbauten Klondike Highway bietet sie eine ideale Verbindung nach Whithorse, der Yukon Region, British Columbia und dem Alaska Highway.

Im Sommer ist der Klondike Gold Rush Nationalpark beliebtes Reiseziel, und auch das kostenlose Corrington’s Museum of Alaskan History zieht regelmäßig Besucher in seinen Bann.

Skagways Legende von Soapy Smith

Über Jahre hinweg sorgte Jefferson „Soapy“ Smith mit größeren und kleineren Betrügereien in der Stadt Skagway für Unruhe. So beispielsweise verkaufte er erfolgreich Seife, in der angeblich 100-Dollar-Scheine eingebettet waren. Auch betrog er zahllose Goldgräber, welche ihre Familien erreichen wollten und hohe Summern zur Nachrichtenübermittlung ausgaben, mit Hilfe eines funktionslosen Telegrafen.

Lange Zeit terrorisierten Smith und seine Anhänger die Umgebung, bis Frank Reid Smith während der Schießerei an der Werft von Juneau ihn mittels eines tödlichen Schusses niederstreckte. Reid selbst starb kurz darauf ebenfalls an den Verletzungen, welche er sich während des Schusswechsels zuzog.

Beide Gräber und auch das 2006 erneuerte Haus des Soapy Smith können heute in Skagway besucht werden.

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