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Iqaluit

Iqaluit – klein aber fein

Auf Baffin Island, im Norden Kanadas gelegen, befindet sich Iqaluit, die Hauptstadt der Provinz Nunavut.

Iqaluit, was aus dem Inuktitut übersetzt „Gebiet der vielen Fische“ bedeutet, ist mit seiner geringen Fläche von etwa 53 Quadratkilometern und nur rund 6.200 Einwohnern einer der kleinsten Hauptstädte Kanadas.

Dennoch ist Iqaluit in vielerlei Hinsicht einzigartig, mit einem einmaligen Charme, wie sie nur „die coolste Stadt des Landes“ besitzt.

Auf abenteuerlichen Wegen: Iqaluit erreichen

Wer die Provinz Nunavut und ihre Hauptstadt Iqaluit besuchen möchte, muss besondere Wege gehen: Durch ihr arktisches Klima und die damit verbundenen Probleme wie Permafrost oder dem destruktiven Winter, der beispielsweise Asphalt aufreißen lässt, ist Iqaluit nicht mit dem Auto zu erreichen.

Eine konventionelle Möglichkeit, die Kleinstadt zu besuchen ist über den Luftweg. Der nationale Flughafen YFB Iqaluit, welcher 1942 als Stützpunkt des amerikanischen Militärs gebaut wurde, bietet heutzutage selbst größten Jets problemlos Platz.

Weitaus spannender ist es jedoch, sich wie die Bewohner des Ortes im Hundeschlitten oder einem Snowmobil auf den Weg zur Stadt zu machen.

Wer lieber im Sommer, wenn die Temperaturen den Gefrierpunkt überschreiten, Iqaluit anreisen möchte, hat die Möglichkeit eines der vielen Schiffe zu benutzten, die täglich Frobisher Bay passieren.

Eine einzigartige Stadt im Norden

Iqaluits Skyline, bis 1987 nach ihrem Entdecker Martin Frobisher benannt, erhält ihr schlichtes Aussehen durch ihre rein funktionellen und spartanischen Gebäude. Diese wurden konzipiert, um der harten Witterung Stand zu halten.

Einzig die berühmte St. Jude’s Anglican Cathedral besticht durch ihre außergewöhnliche Iglu-Form und ist ein absoluter Höhepunkt auf jeder Reise durch Iqaluit.

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist ein Großteil der Einwohner Iqaluits, etwa 60%, Inuit. Dies spiegelt sich auch in der Flagge der Stadt sowie den meisten Verkehrsschilder im Zentrum wieder. Schilder in Iqaluit werden zusätzlich zur englischen Sprache in der traditionellen Silbenschrift der Inuit beschrieben, dem so genannten Inuktitut oder Iqualummiut.

In Iqaluit steht auch eines der größten Museen zur Inuit Kultur: das Nunatta Sunakkutaangit Museum. Hier und auch im Unikkaarvik Besucherzentrum kann sich der Besucher über die Vergangenheit eines der bekanntesten und wichtigsten Urvölker Kanadas informieren.

Der Sylvia Grinnell Territorial Park mit seinen zahlreichen Flüssen bietet neben Aktivitäten wie Fischen und Wandern die für Europäer außergewöhnliche Möglichkeit zu Jagen oder auch die Gegend mit Hilfe eines Snowmobils oder Boots zu erkunden.

Interessant ist zudem zu erwähnen, dass Iqaluit die einzige Hauptstadt Kanadas ohne Verkehrsampeln sowie ohne Straßennummern ist. Der Verkehr wird erfolgreich allein mit Schildern geregelt, die Gebäude besitzen eine unabhängige „Gebäudenummer“.

Des Weiteren ist um Iqaluit herum die dominierende Flora die Arktische Weide. Sie ist neben dem Arktischen Mohn die einzige Blütenpflanze, die extremen Temperaturen von bis zu -30° C im Winter übersteht.

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