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Fredericton

Fredericton – eine Stadt im Grünen

Wo Jahrhunderte lang die Mi’kmaq und Maliseet-Indianer Mais anbauten, blüht heute die Hauptstadt von New Brunswick: Fredericton.

Fredericton am Grand Lake wird vom St. John River in die Fredericton-Northside und Fredericton-Southside unterteilt und lässt sich am besten auf ihren zahlreichen, gut ausgebauten Fahrradwegen erkunden.

Ein Stück französisch-englischer Geschichte in Fredericton

Noch heute sprechen fast 30% der Einwohner Frederictons die französische Sprache. Der Grund für diese Bilingualität liegt in der Vergangenheit der Stadt.

Im 17. Jahrhundert von französischen Siedlern kolonisiert, gehörte Fredericton, das damals noch Pointe-Sainte-Anne genannt wurde, fast ein Jahrhundert lang Frankreich an. Erst nach der Amerikanischen Revolution und der Ankunft der Loyalisten in die Provinz New Brunswick wurde Pointe-Sainte-Anne hauptsächlich anglophon. Kurz nach ihrer Umbenennung in Fredericton, nach Prinz Frederick Augustus, dem Sohn von König Georgs III, wurde sie 1783 offiziell zur Stadt ernannt.

Wie viele andere Städte ihrer Zeit, besaß auch Fredericton zahlreiche Militäranlagen, die teilweise noch heute sehr gut erhalten sind und von Touristen besichtigt werden können.

Auch die viktorianische Fredericton City Hall mit ihren karmesinroten Ziegelsteinen ist eine beliebte Sehenswürdigkeit.

Mit dem in New Brunswick einzigen internationalen Flughafen "YFC Fredericton" ist die Stadt heute ein zentraler Knotenpunkt für den kanadischen Flugverkehr.

Von Bäumen umgeben ist Fredericton die Stadt des Waldes

Das Motto der Stadt lautet „Fredericopolis, silvae filia noblis“, übersetzt „Fredericton, edle Tochter der Waldes“.

Für eine moderne Stadt eher ungewöhnlich, ist der sie umgebende Wald ein zentraler Aspekt von Fredericton. Der Großteil der Forschungen an der University of New Brunswick und der St. Thomas University beziehen sich auf Forstwirtschaft. Eines der größten Forschungszentren dieser Art in Kanada ist das Hugh John Flemming Forestry Centre.

Doch auch in Richtung Landwirtschaft und Ingenieurswesen zeigen die Universitäten Frederictons herausragende Ergebnisse.

Zudem ist die University of New Brunswick die Älteste Universität Kanadas und besticht mit ihren klassischen Bauten wie dem Old Arts Gebäude von 1826 und dem Campus, welcher sich gerade im Herbst in einem breiten Farbspektrum präsentiert.

Von Kunst über Musik bis Rugby

Eine der prestigeträchtigsten Museen der Welt steht in Fredericton: Die Beaverbrook Art Gallery. Gestiftet und 1958 eröffnet von Lord Beaverbrook, ehemaligem Mäzen in Fredericton, enthält die Galerie eine kleine, jedoch hochwertige Sammlung an Bildern berühmter Künstler wie Salvador Dalí, Joshua Reynolds oder Cornelius Krieghoff.

Wer sich eher der Musik hingeben möchte, kann dies bei einem der zahlreichen Festivals tun. Neben dem „Harvest Jazz & Blues Festival“ und „New Brunswick Summer Music Festival“, den beiden größten Musikveranstaltungen, ist es möglich in kleineren Nachtclubs diverse Newcomer-Bands live zu erleben.

Das Rugby Team welches in Fredericton residiert, das New Brunswick Black Spruce Team, spielt regelmäßig in der Rugby Canada Super League und beherbergt viele internationale Talente des Sports.

Ankommen in Fredericton

Die Stadt hat für Kanada ein äußerst mildes Klima, mit geringen Schwankungen von 26° C im Sommer und -16° C im Winter. Der Wald Frederictons ist, da es selten zu Bodenfrost kommt, einer der größten Mischwälder in Stadtnähe, die in Kanada gefunden werden können.

Da im 20. Jahrhundert die Industrie stark zurück ging, konzentriert sich die Wirtschaft heutzutage  hauptsächlich auf Forschung, Handel und das Finanzwesen. Dies lässt  sich in der Tatsache erkennen, dass die University of New Brunswick und die Regierung die Hauptarbeitsgeber von Fredericton sind.

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