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Dawson City

Yukons Vorposten der Goldgräber-Faszination

Dawson City im Yukon Territorium – faszinierende Goldgräber-Atmosphäre in der Wildnis

Im Yukon Territory, dem nordwestlichsten Teil Kanadas angrenzend an Alaska, befindet sich die legendäre Goldgräberstadt Dawson City. Das Mekka des Goldrausches war vor seiner Blütezeit eine Weide für Elche am Ostufer des Yukon River.

Dawson City wurde vom Schriftsteller Jack London als das „Paris des Nordens“ bezeichnet und hatte zu dieser Zeit über 16.000 Einwohner. Heute bewundern immer mehr Touristen, über Holzbürgersteige laufend, die restaurierten historischen Gebäude im Wildwest-Flair, wie z.B. das Old Post Office oder die Diamond Tooth Gerties Gambling Hall (Nachbildung eines Saloons).

Noch immer liegt über Dawson City, der zweitgrößten Stadt des Yukon Territoriums, ein Hauch von Abenteuer und Goldrausch. Bis heute können Besucher während der Sommerzeit der Versuchung nicht widerstehen, in einem der freien Claims („Freies Goldwaschen“) selbst Geröll und Schlamm zu waschen, um zufällig Gold zu finden.

Sehenswürdigkeiten und Geschichte

Namensgeber von Dawson City war der Geologe Georg Mercer Dawson. Bis 1953 war die Stadt am Yukon die Hauptstadt vom Yukon Territory. Dawson City befindet sich am Yukon River, ganz in der Nähe der Mündung des Klondike River. Entlang des Yukon Rivers verläuft die Front Street, die historische „Erlebnismeile“ von Dawson City, auf der einst Geschäftsleute und Tanzhallenmädchen die anlegenden Schiffe erwarteten. Aus dieser Zeit des luxuriösen Lebens, mit Hang zur Dekadenz, stammen der Gouverneurspalast und die restaurierten Villen der ehemaligen „Könige des Klondike.“

 Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Dawson City Museum und das Palace Grand Theatre.

Ein besonderes Erlebnis ist der geführte Goldminenbesuch bei Gold Bottom. (Hinweis: Um nicht des Diebstahls verdächtigt zu werden, sollten auf keinen Fall Steine mitgenommen werden)

Der erste Goldfund ist auf das Jahr 1896 datiert. 1897 hatte der clevere Geschäftsmann Joe Ladues einige Holzhäusern auf seinem Land am Yukon River errichtet aus denen schnell Dawson City heranwuchs. Zum absoluten Höhepunkt des Klondike Goldrausches hatte Dawson City 1898 ca. 40.000 Einwohner und war somit die größte Stadt westlich von Winnipeg und nördlich von San Fransisco.

Das Leben der Goldgräber wurde im Sommer durch Moskitos und im Winter durch Permafrostboden sowie bis zu minus sechzig Grad Celsius erschwert. Als sichtbares Zeichen des vergangenen Goldrausches kann am Bonanza Creek die „Dredge,“ eine gigantische Goldwaschanlage, besichtigt werden.

Geschichte, Entwicklung und das Gold – das Wirtschaftswunder in der kanadischen Wildnis

Noch heute ist das gewonnene Gold im Wert von ca. 500 Millionen Dollar ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. Einige der bekanntesten Erzählungen über die Ära des Goldrausches lieferte der Schriftsteller Jack London, der 1897 zu den ersten „Stampeder“ (heranstürmende Goldsucher) zählte. Die ungebremste Gier nach Gold und Reichtum führte zur Ausbeutung der Goldlagerstätten durch stark mechanisierten Abbau mit großen Anlagen. Bis heute lockt der Ruf der Wildnis viele Touristen nach Dawson City, einem Ort an dem nordamerikanische Geschichte noch zum Greifen nahe ist.

Das heutige Dawson City

Die Diamond Tooth Gerties Gambling Hall ist das Wahrzeichen von Dawson City. Das Spielcasino mit seinen Cancan-Tänzerinnen wirkt eher gemütlich als strahlend und mondän. Einen wunderbaren Blick über Dawson City und die vielen Orte des Goldschürfens hat der Besucher vom Midnight Dome auf dem Klondike-Plateau aus. Der klare Fluss des Klondike lädt zum Kanufahren und Angeln ein. Dawson City, mit seinen heute ca. 1200 Einwohnern, musste 1953 seinen Hauptstadtstatus an Whitehorse (im Süden des Yukon Territoriums) abgeben. Eine herrliche Anreise durch die wilde Landschaft nach Dawson City bietet der von Whitehorse ausgehende Klondike Highway. Schneller ist Dawson City mit einem Direktflug, von Whitehorse oder von Fairbanks in Alaska, zu erreichen. In Dawson City lässt sich der „Gold Rush,“ ein erstaunliches Ergebnis menschlicher Sehnsucht nach Glück und Reichtum, noch in seiner Ursprünglichkeit bewundern.

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